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Der israelitische Volkslehrer · 1858-02-01 · Heft 2 (Februar 1858) · page 30

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
7 (1858)
Issue
Heft 2 (Februar 1858)
Date
1858-02-01
Page
– (sequence 30)
Language
German
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M Muudschau. : Zu Nr, 5 derselbe? Leitung wird über andere, 5 hiesige Verhältnisse, wo. rüber Wir PZseren Leser» f. Z, sachgemäße Aufklärung geben werden, .ein gleichfalls entstellender, mit Lügen gespickter Bericht mitge- HM. — Huch hjer .wünderu wir uns nicht über die kecke Stimme des CorreKoudenteu — denn was könnte von dem uns wundern? — sondern die Collegialität des Herrn PH.! — Kennt er jenen Menschen nicht? weiß ex nicht, daß derselbe s. Z. seine giftigen . Pfeile auch gegen die Rabbiner- Versammlung richtete die doch Hr. Philippson hervorrief! — und dafür von seinem, eh emaligen Busenfreunde — denn es gab Zeiten, wo die redlichen Leute von diesem Manne und seinen guten Anlagen viel hielten — von dem verewigten vr. Adler zu Worms derb zurecht gewiesen wurde, der sich, wie viele seiner Freunde von ehedem, gänzlich von ihm losgesagt? Weiß Hr. PH. nicht, daß dieser Mann ein gar nicht gewöhnlicher Parteigänger ist. der sich als den Aufgeklärtesten gerirt — wo eS ihm dient — während er, wo es ihm gefällt, .den Advocateu der Alten spielt und Mitglied unserer hiesig ist? Weiß Hr. PH. ^nicht, daß der in Rede stehende, redliche Mann in einem Schristchen: „was muß der Jude glauhen"^ daS ^r sehr fein! — durch eine Wendung der Anfangsbuchstaben seines Namens auf dem Titelblatte einem Anderen zuschieben wollte, Unsterblichkeit der Seele und Offenbarung läugnet, während er in der Einleitung zu seinem Schriftchen über die Karäer wo Reiueke hebräisch schreibt — über die neuen Rabbiner herfällt und sie als die Unterwühler der hebr. Sprachkunde anklagt? — Von . einem solchen Menschen nimmt, in so wichtiger, heiliger, über Familienschicksal und amtliche Ankunft entscheidender Angelegenheit, Herr vr. Philippson hämische Artikel auf, welche Bosheit und Schadenfreude an der Stirne tragen? — Sei Hr. Pr. Philippson versichert, daß von allen College», die mir ihr? Theilnahme innigst zu erkennen gegeben, sein Betragen die verdiente Beurtheilung erfahren hat! — Wir könnten hier noch manche Schlaglichter satte» lassen.^- Ar heute genng damit! — Meinen zahlreichen Freunden und Bekannten aber nahe und fern die Nachricht, daß ich ruhig und heiter der Entwicklung der Dinge entgegen sehe. L. S. (Nekrolog.) — Mit tiesschmerzlichem Bedauern theileu wir unfern heseru den Tod eines unserer trefflichsten Mäuner und begeistertsten Glaubensgenossen, nämlich des als Arzt und Menschen gleich ausgezeichneten vr. Ssak Hochstädter, Hospitalarztes und Mitgliedes des iSrael. OberratheS zu Karlsruhe, mit. — Au ihm verlor nicht nur seine wackere Familie, auf welche des Vaters edler Geist überging, ihren Schmuck und ihre Krone, sowie seine Vaterstadt einen ihrer hingebungsvollsten und begabtesten Bürger» sondern auch die GlaubenSgemeinde Israel eineu ihrer aufgeklärtestea, wärmsten und anhänglichsten Bekenner, dessen Name es iu der

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