Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 7 (1858)
- Issue
- Heft 2 (Februar 1858)
- Date
- 1858-02-01
- Page
- – (sequence 22)
- Language
- German
- Belongs to
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Aeceafionea und Anzeige». ger, welche für dieselbe besorgt, sich umarmen, ihr sich anschließe», z» ihr sich sammeln, sie fluchten, verbergen, vertheilen, für sie dm Tode sich weihen, für sie nicht achten Alter, Vaterland. Ehren und das Theuerste, waS sie, jene abwerfend, bewahren könnten, die VrSber ihrer verehrten Vorfahren sogar verlassen, so daß sie ursprünglich in dem heißen Sande Arabiens aufgepflanzt, der heutige Tag sie auch in den kalten Steppen deS entferntesten Nörden entfaltet sieht?" „Wohl ist Grund da. daß wir wie den Augapfel unberührt erhalten, daS Buch, in welchem das Leben sich spiegelt, nicht bloß der Völker, sondern auch jedes einzelnen Menschen, in welchem nicht ein Wort steht, das nicht irgend eine Empfindung ausspräche. daS nicht irgend eine innere Saite anschlüge, das nicht eine Sehnsucht, eine Neigung, eine Hoffnung erweckte; das Buch der Freude und des Schmerzes, der Unschuld und der Reue, des Rathes und deS Trostes; daS Buch, das gleichsam mit der Welt geschafft«, ewig jung bleibt unv dauern wird, so lange die Welt steht. Denn die Bibel und vornehmlich der Pentateuch ist nicht ein Buch fir Todte, weil es in todter Sprache geschrieben, weil es schon mehrere tausend Zahre alt ist, sondern ein lebendiges Buch für die Lebenden. Es gehört nicht einer Zeit an, sondern allen Zeiten; eS iß nicht bloß fiir ein Volk bestimmt, wenn auch einem Volke anvertraut, sondern allen Völkern. Es spricht zu allen Zeitaltern, zs allen Völkern, in jeder Sprache, es unterrichtet alle und eS trag! in sich das Gepräge des Verständnisses aller." u. s. f. Er setzt dann in wenigen Worten auseinander, wie die Bibel zur Quelle der Weisheit geworden, und ganz besonders in Israel alle befähigten Geister aus ihr und ihrer fortgesetzten Entwicklung den Stoff schöpften, um das Volk zu belehren, und wie »othwendig heutiges TageS tüchtige Männer seien, durch fleißige Studien für diesen würdigen Beruf vorbereitet. Schließlich ermahnt er die Jünglinge mit Ernst und Eifer daran zu gehen, und sich die Tugenden anzueignen, welche Voraussetzen lassen, daß sie auch den von ihnen gehegten Erwartung^ dereinst entsprechen.?. viseorsi AloraU axU StuSent! Israelit! Si Samuel vavicke liu«atto.?aäova. 1857. IIS S. 80. Eine Sammlung von 17 Reden, ohne Angabe der Deram laffung, weder der Reden selbst, noch der Ordnung, in welcher sie erscheinen, denn die Jahre 1832—1852, in welchen sie gehaktes worden, find hier nicht vollständig nach ihrer Folge geordnet, «td innere Gründe vermögen wir nicht wahrzunehmen. WaS in-