Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 7 (1858)
- Issue
- Heft 2 (Februar 1858)
- Date
- 1858-02-01
- Page
- – (sequence 23)
- Language
- German
- Belongs to
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Recevßo««« «ud Aasigen. SS deß aaS der Feder eines S. D. Suzzatto fließt, muß tn der auS» gezeichneten Denkkraft dieses Meisters wurzeln. Wir enthalten un5 daher eines UrtheilS über diese Frage und setzen lieber daSVerzeichniß der Gegenstände der hier gegebenen Abhandlungen her, vielleicht erlangen wir selbst dadurch einige Belehrung. Die Abhandlungen, — so sagen wir, denn das sind diese Reden der Form und dem Style nach, wiewohl sie in einzelne Anreden eingerahmt erscheinen, — führen folgende Überschriften: 1. Die Kämpfe und Siege der tugendhaften Zugend, sinnbildlich dargestellt an der Geschichte Josephs sDec. 1832). 2. Die Uebel als göttliche Zurechtweisungen (Mai 1833). 3. Die Selbstkenntniß (Mai 1834). 4. DaS Streben nach Wahrheit (Juni 1334). 5. Die Nachahmung (August 1834). 6. Dankbarkeit und Undank (Dec. 1834). 7. Die Begierde nach fremdem Gute (Febr. 1835) 8. Geduld und Ungeduld (Mai 1835). 9. Schmeichelei (Zun! 1835). 10. Gegenseitige Zurechtweisung (Juli 1835). 11. Gebrauch und Mißbrauch des Wortes (Äug. 1835). 12. Liebe zum Leben (Deebr. 1835, bei Annäherung der Cholera). 13. Die Möglichkeit, seine eigenen Gewohnheiten und Neigungen umzuwandeln (April 1836). 14. Neid (Juli 1836). 15. Die Ränke zum Nachtheil der Guten wenden sich zu ihrem Northeil (Dec. 1844). 16. Die Einheit deS Schöpfers, die Einheit des Geschöpfes, und die Einheit der menschlichen Familie (Jan. 1852). 17. Ueber die Gedachtnißfeier zum Andenken an die Schicksale der Vorväter (Juli 1834). Man wird leicht wahrnehmen, daß Herr Luzzatto, der gewiß nicht tn einzelnen Jahren oft, tn andern selten gesprochen, und wiederum gänzlich geschwiegen hat, unS hier nur eine Auswahl dessen vorlegt, waS er auf diesem Gebiete geleistet hat. Um so «ehr wäre eS angenehm zu erfahren, waS den hier mitgetheilten Reden diesen Vorzug verschafft habe. Gut ausgedrückt stnd sie sämmtlich, und an übermäßiger Ausdehnung leiden sie alle nicht, vielmehr könnte man an einigen eher die gar zu schwache Ausfuhrung auszustellen haben, wenn die Erfahrung nicht lehrte, daß kurze Reden bessern Eindruck auf jugendliche Zuhörer machen. Dennoch wäre uns eine nähere Erklärung über die Punkte, die unS so nicht ganz verständlich erscheinen, sehr angenehm gewesen,