Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 8 (1859)
- Issue
- Heft 9 (September 1859)
- Date
- 1859-09-01
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Zeichen der Gegenwart 271 jener Statue verbunden ist, eben so, wie von anderen, mit der Hülfe der semitischen Sprache, ableiten zu können geglaubt bat. (Liviltk. eattoliea, I. e.) Dieses System, das sich bereits anderweitig kund gegeben hat, eben so dürftig in seinen Ergebnissen, als unfähig auf ernste Weise die Geheimnisse des etruskischen Jdiomes zu enthüllen, selbst unter der gewandten und verführerischen Feder des berühmten Jesuiten, dürfte beute wohl gar wunderbar (mirabile, vielleicht ein Druckfehler für misei-aiM) werden, sei es in Betracht der Sicherheit, die er zeigt, indem er sich an die gegebenen Hülfsmittel halt; sei es wegen der Leichtigkeit, mit welcher ihm die phonetischen Annäherungen, die er bedarf,, und die er aus der Sprache der heiligen Schriften entlehnt, in die Hände laufen; sei es endlich wegen der Gegenstände, die er enträthseln will in den verschiedenen Legenden, und die Rarität der Gespräche, die er daraus hervorquellen läßt: scheint mir, trotzdem, es doch nicht auszureichen, der Gelehrtenwelt wahres Vertrauen zu der, von ihm erwirkten Steuerung zu er'we:Scn. Ich kenne die Urtheile nicht, die. sich über diese Deutung von den trefflichen Philologen unserer Zeit bis jetzt ausgesprochen haben, mit welcher sich die Blätter der l^ivilta oattoüea geschmückt haben, in so weit es mich berührte, als ich vom „Opfer des Qumtms hörte, der in einem ehernen Stiere zur Ehre des Serapis lebendig verbrannt wird;" ebensowohl wie ..das Gespräch zwischen dem Etrusker, Aulo aus Bartra mit dem geopferten Römer, aus der Inschrift gezogen, die in die Wand des Tempelchens von St. Manno eingegraben ist____ In einer Anmerkung zum Texte dieser höchst merkwürdigen Hermeneutik jesuitischer Kunst und Gelehrsamkeit, erfahren wir, daß ein gelehrter Neapolitaner bereits früher durch eu^" gewisse Sorte von Hebräischem eine Parallele zur vorliegenden geliefert habe. Oataläo «lanelli heißt jener merkwürdige Orientalist, namentlich Hebräer ((kedraiee äoetus!), nach welchem jedoch in jener Überschrift weder von einem Brandopfer aä majorem Leraxictis Kloriam, noch von irgend einem Achsen, in dessen Bauch der Römer 5 la?da!ar!s, ver-