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Der israelitische Volkslehrer · 1859-08-01 · Heft 8 (August 1859) · page 30

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
8 (1859)
Issue
Heft 8 (August 1859)
Date
1859-08-01
Page
– (sequence 30)
Language
German
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HkMdjcha«. ^y5A bsiwShriM Heraus^ Religionsgenossen hiermit angezegeMHst empjehles.. ES Wird hierdurch namentlich denjenigen, die keim AlegenheHH^ lebendigen Worte eines Predigers Belehrung! AMbpfeA^H^ das, Pill und von uns fordert, ein gxeigMe^Wftej dargebotey, um ihre religiöse Erkenutniß zu läutern und ihr^m religWM Me« festen, den Zeitströmungen unzugänglichen, Mherlage zs verhelfen.? : .n^ IerM^liegr uns vor : Offenes.Sendschreiben desVorstandes dtzv^Sra^ BLngen.an Herrn .W^ffiyg. Referenten, der Hospitien-Eommission daselbst. Fplge ^on hxm HoApital zu Bingen verweigerten Aufnahme von Iyhey, hat sich ^in AechtKstreit erhoben zwischen der israelischen Religions- GeNMde zzt Bingen, die das Hospital als ein bürgerliches und daher auch de» Juden zugängliches Institut betrachtet und der Hospital-Eommission. diK tziefeS. Institut-Mejn exclusiv christliches angesehen wissen und den YstgejaMM - Kranken d^ will. Herr Messing — yyrnsy ßAt ornsQ — hat nun, wie wir aus dem erwähnten Sendschreiben ^h.e^/.tzer^Großherz. Behörde^ welcher diese Streitsache zur Entscheidung vlnlMt^ einKk Bericht erstattet, der von dem schmählichsten Judenhaß durch- ^rSyft ist^ Md Herr M. begnügte sich nicht damit; sondern ließ seinen Bericht imch'dxuZeNj um ihn in die Hände des Publikums gelangen zn lassen, — offenbar in der Absicht, um durch den aufzustachelnden Fanaris- V«^ der. christlichen Bürger zu Bingen auf die entscheidende Großher;. BMrd^^j^ Druch zu Gunsten der Christlichkeit des Hospitals auszuüben. DLeseW fanatischen. Machwerke tritt nun das Sendschreiben des Vorstandes dsr israelitischen Religionsgemeinde in einer Weise entgegen, die wir zu nnserer großen Befriedigung als eine musterhaste bezeichnen können. Wch entfernt, sich zu ähnlicher Leidenschaftlichkeit hinreißen zulassen, wählte Borstand den hei solcher nothgedrungenen Polemik einzig geeignetem HtarHtzynh; den Gegner mit. seinen Behauptungen aä ad3nräum zu führen und ihn so mit seineu eigenen Waffen aus dem Felde zu schlagen, .yyd. vHp Vorstand behauptet diesen Staudpuntt in dem ganzen Sendschreiben M einem Humor und zugleich mit eiuer Würde, die der guten Sache, für Welchen fo rauchig in die Schranken getreten ist, nur nützen konnte unv gHviß/manchen Gegner in einen Anbgnger umgewandelt hat.! i Die israelitische. Gemeinde zu Bingen können wir nur beglückwünschen, daß sie so wackere Vertreter hat, die, wenn es Zeit ist zu Redeu, reden vnd es k gylnhöch verstehen. Wer sich duckt, wo er das Recht hat, ausrecht zv stehen, der verdient die Fußtritte, mit denen er gewiß tractirt wird- , Byk He Hirsch B. Fassel, Oberrabbiner zu Groß-Kanizsca in Ungarn, ist nuS ein Flugblatt zugekommen, in welchem derselbe seine ^Mebte» Religiovsgenossen" nahe und ferye -die große, — die Übrigens M-sll.den jüdischen Kreisen, in welchen man an dergleichen Syt^e vitomt,bereits bekannt waxwichtige und sehr erfreuliche.

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