Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 8 (1859)
- Issue
- Heft 8 (August 1859)
- Date
- 1859-08-01
- Page
- – (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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vo» Oberrabbitljer K ah a zu Trier. WS es heißt: „Rak Uar! hatte ein Stück Vieh, von welchem er ein Ohr einem Nichtjuden verkauft hat. Dennoch ließ er den von diesem geworfenen Erstgeborenen nicht scheeren, verrichtete keine Arbeit mit ihm und gab ihn den Priestern. Dessen ungeachtet ging dieses Vieh des Rak Nari zu Grunde (es starb). Da er all dieses später gethan, warum verkaufte er denn vorher das Ohr der Mutter? Deßhalb, damit es nicht M Entwürdigung des Heiligthums kommen könne! Warum aber ging das Vieh des RakUa?! zu Grunde? Weil er, durch das Verkaufen eines Theiles der Mutter, den Erstgeborenen seiner Heiligkeit entzogen hat."*) Das zweite ist die an dieser Ilelle und Leedorotk 53, a angeführte Ansicht des kak Jehuda; „Man darf dem Erstgeborenen einen Fehler vor der Geburt beibringen:" ('O^ivn "midH Lnip 11222 ^v.i^ Qnn^ iniv) Nach den beiden Stellen also wird talmudisch die Umgehung des Lak^kekuäa der des Rak Nari unbedingt vorgezogen, ^ess^urch^das Verkaufen eines Theiles der Mutter der Erstgeborene seiner Heiligkeit, sogar auch in Beziehung auf den Priester, dem er gegeben werden muß, (^2 rioiipO) gänzlich entzogen, was durch Beibringung eines Fehlers vor der Geburt nicht der Fall ist, da er alsoann noch immer dem Ooden gegeben werden muß. Deßhalb ist auch nach der Ansicht des Talmuds Rak Uari durch das Zugrundegehen seines Viehes bestraft worden; und haben auch vie Rabbinen, nach Leeuowtk 53, a, damals die Vorkehrung des kak ^skuäa ausdrücklich bevorzugt. — Und dennoch wurde später die des Rak Uai-i allgemein und nach und Sekuleliaii ^ruek sogar als religiöse Pflicht (.1122) empfohlen! (Siehe Sedulekan «loi-e äe^ 326, 6.) Als Grund der Nichtannahme der Umgehung des Rak^elmäa wird angegeben, weil wir nicht mehr cschickt genug sind (p^P2 einen Fehler im Mutterleibe em Erstgeborenen beizubringen. (Siehe losxkot zu Leekorock 3, und „kosek" zur Stelle.) So sehr waren hiernach die Rabbinen von der Notwendigkeit dcö Umgehens der Heiligkeit des Erstgeborenen überzeugt, daß sie hierfür sogar ein im Talmud verpöntes Mittel als religiöse Pflicht empfahlen! — Hätten sie den Muth gehabt, so wären sie, aus dem, von ihnen selbst hervorgehobenen und sehr vernünftigen '.1")"»in5> m?Q N'1.11 5!MM 55.1.1 i.i5> wi.i 5>ni 12 'iv 21 l* kl^n O'2.12^ 1.1^ 2'.1'1 .1N12P1 .11^2 1.1^> 1vd<1 O12^^ 1.l!> ^'.l'.l 1112IN .11^2 1.1^» 1ON1 1NS<Q '21 i»N1 12 211 'i<.1^N i^H 1.12 10^ 5tvi>1 L12Z/^ l.l'^ll^ W).125? N.1"t1«NlpO .1^ i<POQ1 O1VO '1V 211 5M1'N l5>2 HOj?v 't^Q '2.1