Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 8 (1859)
- Issue
- Heft 6 (Juni 1859)
- Date
- 1859-06-01
- Page
- – (sequence 30)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Zw Nuudschau. führt selbst ein Beispiel solcher Benennung au sS. das auch der Ortho, doxeste nicht anerkennen wird) und namentlich die 13 sogenannten „Hermeneutischen Regeln" und was aus ihnen ASeS im Thalmud hergeleitet wird, so ganz ohne Controverse und Widerspruch festständen; als ob nicht eine Masse ^eserotk, l'kskanotk, Zelinria^iru vorhanden wäre, die langst a?eS Grundes entbehren, u. s. w. u.s. w.; kurz, als wenn das ganze heutige Zudenthum ohne Unterschied anerkannte Gottesoffenbarung wäre, daß ohne Abläugnuuss dieser oder der keckesten Eingriffe in dieselbe, eine Reform gar nicht möglich wäre. Darum dieser salto mortale — es gibt eben keim Offenbarung! Dann haben wir tadula rasa; wer wollte unsere Berechtigung zu reformiren (was?) noch bestreiten können! Abgesehen von allen unseren Fragen gegen seine Prämissen wird der Vf. seinem Schluß, selbst wenn jeue wahr wären, gewiß weit weniger Berechtigung als unserer Reform bei der Anerkennung der Offenbarung Gottes im Ernste vindiciren können. Schon die Alten hatten den Werth oder vielmehr Unwerth des 5551? N2v) eingesehen. Wollte der Vf. die Offenbarung, wie sie eine unbefangene Auffassung der Bibel, die jahrtausendjährige Übereinstimmung der Synagoge lehrt, läugnen, so müßte er ihre innere Unmöglichkeit nachweisen, was er aber, wie gesagt, nicht einmal versucht hat. — In welche Widersprüche der Vf. übrigens selbst mit sich geräth, geht anch aus seinem sygenannten Platsorm hervor (S. 16 ff.), wo No. 11 offenbar mit Mn vorhergehenden Nummern und mit dem ganzen Inhalte in Widerspruch steht. Eine Religion, das hat der redliche Vf. wohl selbst gesuhlt, und daher seine Widersprüche, läßt sich eben doch nicht so ganz a xrion aus uns selbst heraus construiren. Noch ein Worüber den amerikanischen Get. — Motto: VikäeUe est, s»t?raiQ noa gcrider« * Abersdorf, in Oberfranken. - Auf meine im Märzhefte des SollslehrerS gestellte Frage: „Seit wann haben wir in Bayern einen jüdisches Papst?" hat die Antwort nicht lange auf sich warten lassen. . In einem Inserat des ^esekunui erklärt ein Kleeblatt unierfrän tisch er Rabbiner, nämlich vr. Lippmann in Kissingen, Adler in Aschaffenburg und Adler in Burgpreppach, mit dem Rundschreiben des Würzburger Rabbiners sich einverstanden, und beugt sein Haupt demuthsvoll vor dem Hohenpriester in Israel. Diese Herren stimmen allen Consequenzen jenes famosen Rundschreibend bei und schmähen nebenbei auf mich, daß ich eS gewagt, ohne talmudische Celebrität zu sein, der Ansicht des Würzburger Rabbiners P widerstreiten, während man in den guten alten Zeiten die Funktion, eines Get zu gebellt dem n-,^ überließ, mich außerdem schon die Rückficht auf O2n ^tte davon abhalten sollen, beziehen sich auch auf jenes Spruch: O^i^ttl.^ Ott- Nun, das ist wahr, jene Herren stehen unseren Weisen der Vorzeit ia Hinsicht aut »idN' weit nach, das. zeigt ihre maAose Erklärung. DeuZ