Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 8 (1859)
- Issue
- Heft 5 (Mai 1859)
- Date
- 1859-05-01
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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Beschneidung durch NichtiSraeliten betreffend. 149 selbe R. Neilda, wo kein jüdischer Arzt ist*) die Handlung durch einen heidnischen Arzt vornehmen zu lassen, ohne daß irgend eine Andeutung gegeben wäre, daß man einen jüdischen Beschneider von auswärts kommen lassen solle. Die Loraitka lautet vollständig: In einer Stadt, in der kein jüdischer Arzt ist und es ist ein aramäischer und ein chutäischer (Samariter) da, entscheidet!!. Zleir, der aramäische Arzt sei vorzuziehen, (weil ihm die Beschneidung nicht wie dem Chutäer geboten, also eine Absicht, daß er sie seinem Götzen vollziehe 0V^> nicbt vorliege). R. Zekuäa (ohne Zweilel den ^lai, der Zeitgenosse des R. Ueir) gibt dem chutäischen Arzt den Vorzug, weil von ihm keine Gefährdung des Kindes zu befürchten sei. Erst später unter R. ^ekucla II. dem Heiligen (siehe ^koä. k-ar. I. 1.), hat man das Verbot der Beschneidung durch einen Nichtisraeliten auf Ausdrücke der Bibel zurückgeführt. Daß aber damit nur etwa wirklich vorgekommenen Gefährdungen des Kindes von heidnischen Beschneidern gegenüber, durch die Zurückführung eines derartigen Verbotes auf die Bibel dessen strengere Beobachtung erzielen wollte, beweist die sehr gesuchte Erklärung der biblischen Ausdrücke ix-m .inm 5^1 l^nn oder '»O ^O.n '2 ^IQ' ^v."i -ll^nx ^Q'^ Erklärungen, die von den Ritualgesetzlehrern selbst nur als Anlehnung („^smaekta") bezeichnet werden, so wie besonders der Umstand, daß weit später als zu der Zeit, da das Verbot aus diesen Ausdrücken eruirt worden war, Rad viiue im Namen seines Lehrers R. ^oedanan, der selbst ein Schüler k. ^ekuäa II. war, noch ausdrücklich lehrt, daß ein Heide, der ein öffentlicher Arzt ist (.n^v^ .-lnnv) die Be- *) Man hat also die Beschneidung nur durch Aerzte vornehmen lassen. Wie anders auch hierin in unserer Zeit, wo jeder, selbst zitternde I6iot die Operation verrichtet. Denn daß „Rote" einen wirtlichen Arzt und nicht einen bloßen Beschneider bedeutet, wie Raseiii Uevaekotk 42 a anzunehmen scheint, geht schon daraus hervor, daß ein heidnischer Beschneider, als solcher, da dem Heiden die Beschneidung nicht geboten war, nicht wohl vorkommen könnte, wie auch der Ausdruck 7-^212 5M-> beweisen dürfte. Losaptwt ^.b. Sara 27 2 sagt dazu sogar: .-H^ ."lNQlv U'X i^LX-