Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 8 (1859)
- Issue
- Heft 4 (April 1859)
- Date
- 1859-04-01
- Page
- – (sequence 27)
- Language
- German
- Belongs to
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KjGdjcha«: kunste^ uud themre Lebens«ittell viel Anstrengunggroße VsrantwSLt-: lichkeit und — Mvellen kein Brodle. Wen kann es demnach befteMen» we,m fähig? Knaben größteytheib?! kewe Neigung Mm Lehrerstande fühlen,/ und was Helsen die Anstalten, wenn Lust und Anlagen zum . Beruft mangeln? > i. ' / Ist aber Abhülfe möglich^ - . 5-^ .!^ ^7 Zch sage mit aller Entschiedenheit: Ja und abermals ja 5 Das Mittel ist aber , nicht mninal^eiw so kostspieliges, daß einUeber^ maß von Opfern erforderlich! wäre, fondierrr ich glaube, daß schon dadurch- ^deutend AbhültQ gewonnen wird, wenn das Interesse der Gemeinden, an denr Schicksale de5 Lehrerstandes durch eine' Thar sich kundgiebt. Eine solche Tyar will ich nun in Vorschlag bringen^ . 7 "".I Die Gründung eines Vereines und Fond's für iSrke7li.tr? sche Lehrer-Wittwen und Waisen. -- - Die familienväterliche Fürsorge war von jeher ein schöner Zug des israelitischen Charakters. Er hat M Gottlok auch bi5 jetzt erhalten uttd ich bin überzeugt, wenn dieser Vorschlag — wie ich hoffe—sich realisirt. so würde nickt nur der ganzem Lehrerstand von ciner neuen Begeisterung für seinen Beruf ergriffen werden, sondernauch viele Eltern würden freudig ihre Knaben diesem Stande widmen. Die Sicherstellung der Hinterbliebenen und^gan^ besonders dieses liebevolle Zeugnis einer fürsorglichen Besinnung würde die Herzen gewinnen für diesen schönen, ia schönsten menschlichen Beruf, wenn er mit Eifer und Liebe von hierzu befähigten Individuen ausgeübt wicd, -der aber-anch den schwersten Nrrch nach? sich;iebt, wenn aus^ Unfähigkeit oder Unlust der Lehrer ein *7» zu nennen ist.^ . ^'^ ' Ich schlage darum die Gründung eines Vereines und Fond5 vor, welcher ausschließlich, der Unterstützung der Lehrer-Wittwen und Waisen' gewidmet sein soll, und" ersuche Sie, diesen Vorschlag nach Kräften durch Unterzeichnung von Beiträgen 7ein . für allemal für den. Fond und jährlich als Vereinsmitglie.d zu fördern. Jeder auch noch so kleine Beitrag ist willkommen, und werden dieselben vorerst nicht erhoben^ sondern sobald eine genügende Anzahlvon Unterschriften erfolgt ist; werden die Staturen entworfen, ein leitender Vorstand gebildet und dann dk Beiträge erhoben werden. *) Ich rechne auf die Mitwirkung aller meiner Glaubensgenossen und besonders meiner kurhessischen Brüder, vorzügliS aber setze ich mein Vertrauen auf Gott, dessen Beistand das Unternehmen gelingen lassen wird. Nur an Euch, israelitische Frauen, will ich noch besonders mich wenden! Was geht über Mutterliebe? Diese befraget und sie wird Euch den Weg SuereS Verhaltens in dieser höchst wichtigen Angelegenheit *) Bereits sind mir von einem hiesigen Gemeindemrtglleöe 550 THlr. Zu diesem Zwecke zur Verfügung a^stellt/^ .- ' ''