Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 8 (1859)
- Issue
- Heft 4 (April 1859)
- Date
- 1859-04-01
- Page
- – (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
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Re^nfioneii irnb Anzeigen Manuel so sehr überrage, einverstanden erklaren, doch im Ganzen ist die Einleitung für das Verständniß mancher Aeußerungen des Dichters von Werth. j Als sehr geistvoll und sprachgewandt müssen wir die Ma- ^kamen-Uebertragung bezeichnen, welche ungemein viele Schwierigkeiten darbietet, wenn jeder Kenner zugestehen muß, der jemals versucht hat, für die Wortklänge der Morgenländer, gleiche in unserer Sprache zu finden, um eine ähnliche Wirkung hervorzubringen. - -' - Man lese z. B. gleich S. 4. ' Und bald befand ich mich an einem Ort — wo neuer Zauber mich umfloß. — Ich stand in einem Schloß — das fließen — aus seines Marmors Adern — Milchrahm sich ergießen. — Der Schimmer jener Zimmer zeigte Kostbarkeiten aller Art; — hier hatten sich Natur und Kunst gepaart. — Much ward das Schloß von Gärten rings umschlossen, Mrinnen nie gesehene Pflanzen sprossen — die blumigen Stege bekränzten schimmernde Lauben — und die Buschgehege —-. bekränzten flimmernde Trauben. — Die Plätze schmückten^ . Pavillons — mit blitzenden Dächern, — geräumigen Salons s— und reizenden Gemächern. — Die Wände waren mit Gold geziert, und darauf entzückende Figuren ausgeführt. Da rauschten mir entgegen nie gekannte Töne — doch lauschte ich vergebens auf die verborgene Schöne. — D'rauf nahten Lakaien, zum Mahl uns ladend aufs Schloß —Wir traten in einen Saal im Mittlern Geschoß,. — und — ihr beglückten Geister, — wo fände i— man den geschickten Meister, der verstände — von dem sich hier entfalteten (?) Zauberleben — ein treues Bild zu geben? Wie wollte ich wagen zu schildern, — was hier geschehen? — Kaum konnte ich vertragen' — den Glan; der Tapeten, — Mm mochte ich wagen — den Teppich zu betreten. Goch ichwand mein Verzagen beim Anblick der Tafelrunde — die. .Fand, so zu sagen, mit allem Reiz im Bunde — und balh hellten es behagen meinem Munde — sich zu vereiuen mit den .feinen Gerichten — den lachenden Weinen und den lockenden Früchten. — Die jedem hier standen zu Gebote, — und unter' deren Last die Tafel zu brechen drohte. — Die goldumfäumten ^wans winken zum Niederlassen, — und die nmschäumten Mche, sie zu umfassen. — Auch fehlte es nicht an Confecten z Z die die Eßlust weideten; — sie lagen aufgeschichtet in