Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 8 (1859)
- Issue
- Heft 3 (März 1859)
- Date
- 1859-03-01
- Page
- – (sequence 31)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Recensionen uuk Anzeigen. und sprichwörtliche Redensarten. Manche derfelbett -Md ttus dem Talmud entnommen, manche stehm mit solches in nächstes Verbindung. Folgendes möge hier einen Matz ^finden: ,-,'2 '2sN N'O'») NNd^2 '2s 'l pp))?)v N'2 d<11N^>/p^l'l (^2Ä^I ^Nk) N „Wer in einem Orte nicht glücklich ist, möge nach einem i andern Orte wandern, und kann dort sein Glück finden, i Angezündetes. Holz^ wo diei Flamme sich nicht j verbreiten will, schüttelt man und eS erbrennt s fi ch schnell" (Die erste Hälfte ist aus dem Talmud > und ' viele Sprichwörter dazu finden sich allenthalben^ ' Der zweite j Satz ist sehr , geistreich.) » ^- . . j Nach dieser Digression kommen wir auf das Buch zurück, i Wir fühlen uns für viele Belehrungen dem Verfasser sehr i verbunden. Möge er auf diesem Gebiete bald wieder erscheinen. 1 _ Leopold Dukes. - wollen auf folgende Ausdrucke aufmerksam mächen N12O (Ursachen) ist von demselben gebraucht. (?NN55 N12 O 22D' 1^221V'! Wir möchten zweifeln, ob das Wort N12O im Talmud vorkömmt. Ebend^. .er bestrebe' sich nach Seelen^ Arznei". Der Ausbruck Nll^OIN kömmt bei Maimonides und andern oft vor. ^2W7t?'x ^Das Auge des Verstandet 'ÜN? N' (-1vx> UV!? 2 N px 2 N'X-Q N221QN Nl^l^Q p^di Z ^Ezechiel hat alle die Gesichte gesehen mit den Augen des Verstandes, (üeber diesen Ausdruck, vergl. Anhang der Gedichte des Ben Gabirol S. XV<> Dort sind auch Beispiele des Ausdrucks - 2>N Z'j/ ^Auae des Herzens" angeführt. So auch im Arabischen bei j Salebi angeführt. S- Zeitschrift der m. Gesellschaft. Bd. IV. S. 5t6.)! Daß das Gesetz allegorisch auszulegen ist, ist mit folgender sprich-? wörtlichen Redensart eingeleitet °p?? P 2 2' N' d< vN j NlQj? "jM^N2 NN?) d^N ^l^2^>2 2'N' Mein sitzt nur im Krug, die Lehre sitzt nur in diesem Kleide (der Allegorie)-; (die ganze Stelle dort ist sehr nützlich.) Das Gastmal von Dante (deutsch von Kannen gieß er, Leipzig 1645) wird dem Leser eine interessante Lectüre gewahren. Derselbe wird daraus ersehen, daß der Verfasser des Sohar und Dante über Allegorie ein und dasselbe dachten. An Präcision hat der erstgenannt den Vorzug. - »^«>^.^<X!-»^^>^-— 2V Rund sch au. '."Nvzm 'MVVO 5>p Frankfurt a. M., im März. — In Betreff des Attentats auf die Heiligkeit der jüdischen Ehegksetze, welches von Seiten des Rabbiners zu Würzburg auf die in unserem jüngsten Hefte gemeldete unerhörte