Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 8 (1859)
- Issue
- Heft 3 (März 1859)
- Date
- 1859-03-01
- Page
- – (sequence 30)
- Language
- German
- Belongs to
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SS Mttspoaen und Anzeigen. Nk Sx^Mch^vM'-'Gi Mtische Denkwürdigkeiten I. S. 84 -s»bon Pt0 l ntä u s angeführt. Gj SS/n No. 22." „Nehme Perlen vom Meere und Weis- . > -hZt von demjenigen, der' sie besitzt" (auch im i^n? l!?o.N fl Cap. 26 so angeführt.) No. Ä). ^Gut fragen ist Halbwissen." (Jm-Mibchar -2.^ Eap. I. §. No 4. auch im "SDi i>M '^OD II. Cap. 12.) No. -24. - „Deie Mensch ist weise, so lange er die Weisheit sucht, glaubt er aber^ daß er sie schon gefunden hat,-so ^>Ä!iG^ein' Thor.^ Jm Nidokar xsuluim Cap. 1.§. 2t. uttb im ^Tli ibm p Kap^ 27. S. S3/ No. 33. „Besser ein Vögelchen in der Hand, als lmeinen Kranich in der Lust." (Dieses Sprichwort erscheint '^^ ttl^dett mannigfaltigsten Gestalten in allen Sprichwörter- 'sammlungew Vergl. auch rabbm. Blumenlese S. 162. 301.) Ebenda N^l 34.'-' ^Ziebt euch wie Brüder, und handelt (macht Geschäfte) wie Fremde." (So wie dies Sprichwort hier ^.. stxhet, haben wir es vor geraumer Zeit in einer Samm- ^T^lMA^ aber jetzt nicht sagen, wo. Der Sinn ' ist: „Hanvelschaft ist keine Freundschaft.") ^« S5. . No. 14. „Entdecke dein Geheimniß weder dem Freunde Feinde". (Äm Mibchar nion N'ilDa Z. 1 ^. ^klar«: „was du dem Feinde verbirgst, verberge auch dem , Freunde") V Mch mc^ hin hallen wir das eine und das andere zu sagen. Die Kürze des Raumes, welcher uns hier gestattet ist, erlaubt uns nur Andeutungen zu geben. Wir werden aber, auf diese Sammlung abermals anderwärts zurückkommen. . ES sei unS gelegentlich noch zu bemerken erlaubt, daß in viÄen jüdischen Schriften Beitrage zur modernen Sprichwörterkunde sich Mden. So z. B. das im Q^ZNV ^VO (Fabel 13) angeführte Sprichwort ^mb 'O xin „Die Katze weiß, wessen Bart sie leckt" ist portugiesisch. So das in einer Handschrift angeführte 5>2dU QN^ „das Brod ist gegessen, dieCompagnie ist zu Ende", ist ebenfalls portugiesisch.*) Das Buch'S oh ar, welches für allgemeine Cultur- und Literaturgeschichte bei weitem noch nicht genug ausgebeutet ist, **) enthält ebenfalls manche sehr geistreiche Sprichwörter ' > " Manches ähnlicher Art haben wir in unserer rabbinischen ^pruchkunde (S. LS s. f.) uns im II. gegeben. ^) Daß der Verfasser des Sohar sehr bewanden war in den philosophischen Schritten der arab^jüdijchen Gelehrten, ist bekannt. Wir