Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 8 (1859)
- Issue
- Heft 3 (März 1859)
- Date
- 1859-03-01
- Page
- – (sequence 23)
- Language
- German
- Belongs to
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Xeeinfiöneüruck «WtM SS zenem Fett" übersetzt, wahrend 5aS syr. viil ' KnoÜfaüH heißt und hier mit zerriebenem Knoblauch übersetzt werden muß (ee Z. 22t). - S. 22 hätte die sagenhafte Angabe über den Hsel, daß er unverzehntes Getreide nicht genießen soll, Um ss mehr zurückbleiben müssen, da das nicht von dem Esel im Allgemeinen, sondern nur von dem Esel des WündermanneS R. Pinchas erzählt wird, und ist dies so wenig ein naturhistörisches Moment, wie die Sprachfähigkeit von Bileams Esel^ Daß Jemand „eine todte MauS, die er im Gewürze fand, hinauswarf, alsdann aber das Gewürz benutzte", was L. (S. 106) als eine seltsame Erscheinung erwähnt, wird Wohl bei manchem Gewürzkrämer schon vorgekommen sein. Auch §. 511 gehört nicht hierher und ohnehin ist die Erklärung des Wortes von R e land (8itts VKaekamim 3. v.) weit richtiger. Der Verf. hat ferner (S. 251 u. f.) religionsgesetzliche Fragen, denen keine Thatsachen zu Grunde liegen, als solche aufgenommen. Dergleichen spitzfindige Untersuchungen der Casmstik sind aber m der Halacha, was die Legende in der Agada ist, wollte man ihnen einen naturwissenschaftlichen Werth beilegen, so könnte man die erstaunlichsten Naturwunder im Talmud finden, tvie z. B. (düs Sedaedim 22,) daß es ein Fisch gebe, in dessen Auge man sich baden könne (üi 1^x2 p^Ivv); ferner die Fragen von R. Sera (Lank. SS, vkvlw 70 u. v. A.) - - Nachdem wir diese mikroskopischen Fleckchen dem kritischen Auge blosgestellt haben, wollen wir zu dem wichtigsten Theil des Werkes, zur Erklärung der Thiernamen übergehen, wobtt' wir nur diejenigen hervorheben werden , deren Erklärung die meiste Schwierigkest bot. Die Säugethiere sind zum großen Theil schon in der Bibel genannt und genügend erklärt, schwieriger sind die nur im Talmud erwähnten, unter denen die erste Rolle einnimmt: - - ' ' § III. nn^ Der Verf. schwankt zwischen den 2 Erklärungen^ ob es der Orang-Utang oder der Schampanse sei. Nach der näheren, vom Verf. nicht beachteten Angabe im ^enisekal. Xilajim 8. 5, daß eS ein Mensch sei, der mit der Nabelschnur aus der Erde wachse, gekört dieses Thier jedoch zu der Klasse, der fabelhaften, dafür spricht auch die Ansicht von R. Äos6, der in religionsgesetzlicher Bestimmung, diesem Thier den Charakter eines Menschen beilegt (bn^Z^Mv),. was doch bei den Affenarten nicht der Fall ist und der Gradunterschied zwischen diesem und dem Utang hinsichtlich der^ Geistesthätigkeit ist doch wahrlich nicht so groß, um denselben mit dem Menschen zu identifiziren. Es scheint.uns daher außer