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Der israelitische Volkslehrer · 1859-03-01 · Heft 3 (März 1859) · page 22

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
8 (1859)
Issue
Heft 3 (März 1859)
Date
1859-03-01
Page
– (sequence 22)
Language
German
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1 tz4 Reeenstonen und Anzeigen. ' t Dura«, einem der besten jüdischen Autoren, unbekannt. Was Würde aber hje.AMnntschaft mit.diesem Werke dem Verfasser genützt haben?-'höchstens den Notizenkram reichlicher auszuschmücken; denn unsre alten Gelehrten fürchteten den Schatten her stritik selbstZei^ naturwissenschaftlichen Materien und schriebm Aristoteles, den sie nur aus Jbn Rosches Uebers. kannten, Galenur u. A. alles nach, was mit den talmudischen Angaben MV'Anfchauungch/nicht in Opposition stand, ein Autor wie L. aber, der mit wissenschaftlicher Kritik und ernstem Streben forschte und selbst aus den alten Quellen der Naturkunde schöpfte, kann und darf die sekundären Ableitungskanäle unberücksichtigt lassen. " . Der Verfasser hat mit einem solchen Fleiße alles, was zur Allgemeinen und speziellen Zoologie gehört, zusammengestellt, daß-man wenige Thiernamen im talmui)ischen Schriftthum wird Mchweisen können, die.hier fehlen, nur finden sich zuweiw: für Ml und dasselbe Thier verschiedene Namen, die hier an einzeltien^Stellen ausgefallen sind. So nennt L. (S. 374) die TerKnauS ^ivn ttliuv die mit dem Leres. Rad. zweimal gekannten ^viv^O*) Marmotthier identisch ist, statt dem talmubischen Ni^2 für MV^n (Fledermaus) bei den Vögeln, hat Pseudo-Jonathan tt'Nin — «a^^*); die Shrene wird in Sikr^ (Ledmui! 4^ 7 ek. ^uek) genannt und'ist §. 177 beizufügen. Dagegen können wir den Tadel nicht zurückhalten, daß der Verfasser im Allgemeinen mit seinem reichen Material zu verschwenderisch umging und manche Notizen hier ablagerte, für diesem so gelehrtes Werk nicht der geeignete Ort ist. So gehören die vulgairen Sätze: „CS gibt gehörnte und ungehornte Thiere, der Esel gehört zu der letzteren Art (S. 28); die Zunge deS RindeS bereitet man zu Leckerbissen (S. 36); man pflegt die Ente entweder zu braten oder als Pastete zu verwenden" (S. 247) u. A. in ein Lesebuch für Kinder, aber nicht kl eine tÄmud. Zoologie. In der allgemeinen Zoologie bat der Verfasser bei der Nomenklatur auch neuhebräische Wörter aufgenommen (Z. 7) und unter der Rubrik „Fett" (Z. 92) auch «p'no WV, das er mit „Schmalz" und S. 370 mit „geschmolüc- .-. .— *) Doch steht es nicht fest, ob an den angedeuteten Stellen dMOiv zu lesen ist, vgl. zu Ler. rad. 17 und Ausaxdia im ^ruod s. v. S—d. ^) Mt diesem Worte wird gewohnlich eine Trappenart bezeichnet; » Kn«tO ^H»t^ mit R,"»^?!^ /,„k t^;» c^lxv»^ >»v c7-,>.>.^-»«>,,.L

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