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Der israelitische Volkslehrer · 1859-07-01 · Heft 7 (Juli 1859) · page 26

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
8 (1859)
Issue
Heft 7 (Juli 1859)
Date
1859-07-01
Page
– (sequence 26)
Language
German
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M awe ttaürige Predigt / Vorarbeiten wie die Geschichte der agadtschen Forschung übw Haupt anzudeuten. Nur durch den mühsamen und lanzsamen Gang jener Studien wird das Verdienst eines Buches, wie das Leben Abrahams, erst recht an das Licht gestellt; und das späte Erscheinen eines längst so erwünschten Werkes ist kein geringes Moment, den Ruhm des redlichen Forschers zu erhöhen. Keiner aber, scheint uns dazu auch ernstlicher berufen, als oer fleißige und gelehrte Uebersetzer von Mun?s berühmter Schrift: Philosophie und philosophische Schriftsteller der Juden, als der Verfasser der Literaturbriefe, als der Herausgeber des Buches der Jubiläen. Ja es scheint uns, als habe der Verfasser nach so manchen vorausgegangenen Versuchen und Arbeiten erst jetzt die Bahn gefunden, auf welche ihn sein Genius ernstlicher binweist. Er selbst berechtigt uns zu der Annahme, daß er irr Demselben Sinne beabsichtige, noch mehre biblische Personen zu behandeln, da dem^Merk^noch ein H^npttitel: „Lebensgemälde biblischer Personen," vorgedruckt ist. Zeine Vorliebe wie seine Tüchtigkeit für solche Arbeiten scheint er uns schon vor Jahren durch das Leben Aro n's, abgedruckt in I. Wertheimer's Jahrbuch, dargethan zu haben. Mit wahrer Freude schicken wir uns an, die schönste und bedeutendste geistige That aus diesem dem Schönen und Guten geweihten und so unermüdet schöpferischen Menschenleben zu verzeichnen. (Schluß folgt.) 41. Eine ttaurige Predigt, oder: ein Pröbchen Ungarisch-Mährischer Civilisatwn. (Von O.-R. Cahu in Trier.) (Schluß.) Im zweiten Theile (S- 189) kömmt die eigentliche Abhandlung „über die Aesthetik der jüdischen Predigten", aus welche in der Porrede verwiesen wurde. Wir la^en hier wieder die eigenen Worte folgen, mit welchen er dieser dritten Klaffe, den armen Predigern nämlich, zu Leibe geht. „Was ist denn das Geschäft dieser sogenannten Prediger? Sie sagen, sie führen das Wort Gottes in ihre Gemeinden und sind im Stande, Großes und Erhabenes zu wirken durch ihre Beredsamkeit. Sie gewinnen ihre Zuhörer, so meinen sie, durch ihre prächtigen Bilder, durch ihre schönen

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