Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 8 (1859)
- Issue
- Heft 7 (Juli 1859)
- Date
- 1859-07-01
- Page
- – (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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zgy Ueber die Helligkeit der thierischen Erstgeburt, halten können, daß es ähnlich wie die Zehnten des Getreides y>Kre." Dagegen ist aber gewiß hervorzuheben, daß ja dasselbe auch bei dem Erstgeborenen und wirklich nach Rabbi Akiba der Fall ist, ja sogar, wie oben nachgewiesen, diese Parallele noch besser ist. Oder 2) fährt der Ro3ek fort: „Weil der Zehnte des Viehes, nach Vorschrift der Thora, erst als heilig erklär: und geopfert werden muß, so hätte man glauben können, daß solches nur Anwendung fände zur Zeit des Tempels, aber nicht, wenn kein Tempel mehr ist, deßhalb muß es ausdrücklich von ihm heißen, daß er auch außerhalb des Landes Statt finde. Bei den Erstgeborenen versteht sich dieses aber von selbst, da die Thora deren Heiligkeit vom Eröffnen des Mutterleibes abhängig macht, diese an ihrem Körper haftet, sie auch zu den Gaben der Priester gehören, wie das Auslösen des erstgeborenen Sohnes und Esels. Deßhalb war es bei ihnen überflüssig zu erwähnen, daß sie auch außerhalb des Landes Statt finden, wie solches ja auch nicht bei dem Erstgeborenen des Menschen und des unreinen Viehes geschieht." Hingegen ist aber zu bemerken: a) daß hier merkwürdiger Weise die Oertlich keit (außerhalb Palästinas), worum es sich hier ausschließlich handelt, mit der Zeit l^ü fln (wenn der Tempel nicht mehr vorhanden ist), verwechselt ist, weßhalb denn auch dieser Unterschied in Beziehung auf Erstem nicht genügt, da man ja zu den Zeiten des Tempels die Zehnten des Viehes nach Jerusalem bringen und dort opfern könnte. d) Da die Erstgeborenen des reinen Viehes ja auch nur zum Opfern bestimmt waren, so hätte man ja auch glauben können, daß deren Heiligkeit vom Eröffnen des Mutterleibes, nur als' dann Statt fände, wenn sie wirklich geopfert werden können. e) Das Hasten der Heiligkeit an ihnen selbst könnte ja aucb keine Anwendung finden, weil sie in Parallele gestellt werden könnten mit dem Zehnten des Getreides (siehe oben), ä) Tie Erstgeborenen der Menschen und des unreinen Viehes wurden aber immer nur ausgelöst, und nimmer geopfert. . Es bleibt nur noch der Einwand gegen die alte Lesart des klainwuiäes, daß im Talmud mehrere Stellen vorkommen, aus welchen erhellt, daß einige ^worsm