Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 8 (1859)
- Issue
- Heft 7 (Juli 1859)
- Date
- 1859-07-01
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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AS Ueber die Hetlighaltung der thierischeu Erstgeburt, eine schwer zu bewältigende Concurrenz geboten ist; die Volksbibel kann allmälig alle Übersetzungen oon unt für Israeliten von dem Markte verdrängen. Abzese^n von der Gefahr, welche aus diesem, sich ergeben könnendm Monopole für jenen edlen Wetteifer entsteht, welchen schon die Alten als der Wissenschaft förderlich bezeichnet haben (NWN O^IO geht aus diesem Umstände umso mehr die Verpflichtung hervor, daß die Übersetzung für die Volks bibel eine wohl abgewogene, klar gesicktete und gründlich geprüfte sei. — Eine je größere Verbreitung wir daher einer jüd. Volksbibel wünschen und zur Förderung derselbe:: beizutragen nach Kräften bereit sein werden, desto Dringlicher erscheint es uns, daß die wichtige und bedeutungsvolle Vorfrage, wie es mit der Ueberjetzung gehalten werden solle, zuerst klar und offen beantwortet vorliegen müsse. — Es ist Vahr, das gute Werk könnte dadurch etwas verzögert werden, aber es kann dieses nicht in Betracht kommen, im Verhältnis zu einem so wichtigen, für die deutsche Synagoge von se bedeutungsvoller Tragweite sich erweisenden Gegenstande. — Möchte das, was hier „ohne Erregung und Eifer" iß ausgesprochen worden, ebenso allwärts aufgenommen werden, und die gute Sache wird zum Besten Aller wohl gelingen.- Schließlich bemerken wir, daß in den obigen Ansichten mein verehrter Mitredacteur, Herr Rabbiner Süskin^ mit mir vollkommen übereinstimmt, und mich beauftragt hat, dieses ausdrücklich anzuführen. Frankfurt a. M., im Juli 1859. Leopold Stein. 39. Ueber die Heiligkeit der thierischen Erstgeburt, vou Oberrabbmer Kahu zu Trier. NVIlp) (Fortsetzung vou Nr. 2?, Maibeft.) II. In der Mischna Sekekalim Cap. 8, 8 heißt es: „De Verpflichtung, die halben Lekekalim *) zu entrichten und ' *) Nach 2. B. M. 30, IS ff, welche Abgabe jährlich gegeben werw mußte uud für deu Teuchel verwendet wurde.