Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 9 (1860)
- Issue
- Heft 11 (November 1860)
- Date
- 1860-11-01
- Page
- – (sequence 29)
- Language
- German
- Belongs to
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WMdsel^N ei» erster «chrM Perzu ii» «esen Tagett KeWehw M. Es hat ffch »ämlich ekr Ssmitö m det Gemeinde gebildet, das die Aufgabe zur Beschch p«g de^ MAe^ Neubau eine? Synagoge übernomme» hnL Sei bem Wohlwollen, dessen fich unsere Gemeinde wie d^e jüdischeSv!- t»H nbe^uPt^vsn Seite« der herzogliches Behörden erfreuet, bei de? Opfe?. wikiaFeit^ am Mcher es in der hiesigen Gemeinde, wenn es der Realiffrung Sewemnützigsr Zwecke galt, niemals fehlte; bei der Bereitwilligkeit zum Beisteuer», bis namentlich von Seiten religionsgenösflscher Curgäste und hier »eilend« Fremde» bereits sielfach kundgegeben wurde; endlich bei der bewährte» Umficht und Thatkrast, die die Mitglieder des CoM dürfe» wir uns der begründeten Hoffnung hingeben, daß die Zeit nicht mehr ferne sei, m welcher auch die hiesige Gemeinde ein ihr würdiges Gotteshass best^et» werde. 'll"Uas Äerlk» haben wir unser« Lesern abermals eine Trauerbotschaft zte^bringen. Skm 7. dieses Monats ist der erste Rabbinats-Verweser der jüdischen ReligkouSgemtindc zv Berlin, I. I. Oettinger, in dem Alter von SR Jahren gestorben. Mit ihm ist ein würdiger Repräsentant der att-orthodvre» Richwvg aus dem Leben geschieden. Ausgerüstet mit einer talmudifchea Gelehrsamkeit, die m^ sucht, verband er damit emen' äußerst verträglichen Tharakter, der auch der entgegenstehenden religiösen Richtig l^echtigkrit widerfahren Ließ. Dieser liebenswürdige Greis erfreute fich darum such der Liebe und Hochachtung aller in der Berliner Gemeinde so zahlreich vertretenen religiösen Parteischattirungen in seltenem Grade, und die Nachricht von seinem Hivscheiden wurde mit der schmerzlichsten Teilnahme iw allen jüdischen Kreise« aufgenommen. Sein Grab wird ihm neben dem Grabe seines ehemaligen Schülers, des? unlängst verstorbene« Rabbiners der Reformgenossenschast, S. Holdsei«, der »K seiner Zustimmung in der Reihe der Rabbiner eine Ruhestätte gefunden hat. bereitet worden sein. So wi^ die Stätte seines Grabes selbst Allen, die z» ihm hinwallen, eine beredte Aufforderung sein, in du!dfsmer Berkäglichk«t nachzustre^i. Uus/Gtl^gart Heilt.die dort erscheinende ^.Bürgerzeitung" mit, daß eH» e^ werde, welcher die völlige Emanci- ^aUy» bex. Juden, d. h^ und bürgerliche Gleichstellung «it den Christen, zum Zweck habe. Allein wie sehr diese MitttzeilunK nnsern Väschen a^ so vermögen wix ihr hoch vorerst noch keine? Glauben. bozuM^en; jnde« «s Ans als unwahrscheinlich vprkommt^ daß w tiver AMoßphär^.i» welcher die Concordats^olitik so stöhlich gedeihet, ein solcheS . .^aNe^t^^le^zuH Reife anlangen fan»..'. .-.^Pschew, D^, V^. «ß ist. allgemein bekannt, daß die Inden bei der «»ssileißnng vor «ericht, wenM der Eid nach alte?» Mus geleM weiche» sel^ die «eMl« tSebettie»e»> v anlegen Mcn, während eve «Vße »n^hl sich HLergeHm ßrMbt, nicht Weil dieser «» ei» Mer »i»dev