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Der israelitische Volkslehrer · 1860-11-01 · Heft 11 (November 1860) · page 28

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
9 (1860)
Issue
Heft 11 (November 1860)
Date
1860-11-01
Page
– (sequence 28)
Language
German
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MWHV1MM». «lk DVphe im MMepq««tie?» sowie üb« Besch<ldiglttgea vider eine ziemlich große Anzahl vo« Jude« zu höre« wünsche»,.beehre «ich, Ihnen die folgenden Mittheilunge« zu mache«. GS ist hinreichend be-c kannt, da? das Judeuguartier damals ebenso sehr bedroht wa?,?a!s das der! Shriste«. und Jedermann wardie Wache svow Druse« mnd: Muselmänner«, welche? unser Gtadttheil auvertaut war, i« Wahrheit Webern die Macht noch auch nur den gute« Wille» haben schütze«; in Folge dessen hatte sich die große Mehrzahl der Juden in die muselmännischen Quartiere gezüchtet, und die Zurückgebliebenen wagtennicht, sich außerhalb ihrer Häuser zu zeigen. Die Behauptung, daß die Jude« von DsmaScu5 flch a« der Plünderung des. Christentum rtiers betheillgt haben sollte«, ist daher eben so lächerlich als verläumderifch. Zum Gluck ist die? Masse der christlichen Bevölkerung entrüstet über die Beschuldigungen, denen Ihre Glaubensgenossen bis jetzt ausgesetzt find, und. es ist nirgends bekannt, daß irgend em Ehrist, er sei Katholik, Protestant, Armenier, Maroni^ ^oder Syrier, beabsichtigt chatte, Klage wider einen Juden in. dieser Sache zu. er-, heben; alle Ankläger der Juden find Griechen, und da die Personen, unter deren EinAuß.diese Anklage« geschehe», recht wohl bekannt find, so wird es. nicht , schwer sein, Bemühungen zu vereiteln, deren Beweggründe einzig im^ Fanatismus und . der Lust «ach, Erpressung zu suche» find. . .. . Gntchmige« Sie, mein Herr, die Versicherung meiner vorzüglichsten. Hochachtung. - ' v. .^ ^^^- ^^vZ . We.KWa..... - .^ Wiesbade»/ November^ — In der hiesigen jüdischen Gemeinde, de^ ren Seetenzahl fich in den beiden letzten Jahrzehnten wohl verdreifacht hat, war schon längst das Bedürfniß erwacht, die dermalige Synagoge, die sowohl rückffchtlich ihres baulichen Zustande» wie rücksichtlich ihrer Räumlichkeit auch de« bescheidenste« Anforderungen nicht genügt, zu casfiren und zu einem New? bau zu schreiten. Vor mehreren Jahren schon hatte man daher über ^Verwirklichung dieses Projektes ernstlich Berathung gepflogen. Die Erwägung jedoch, daß es eine Ehrensache der Gemeinde sei, daß ein solcher Neubau gegenüber den i« jüngster Zeit dahier zahlreich aufgeführten großartigen Gebäulichkeiten überhaupt, gegenüber den ebenfalls neuerbauten impofantm Gotteshäusern der beiden christlichen Confesfione« insbesondere, wie auch ge^^ de« in «euerer Zeit i« großen und Neinen israelitischen Gemeinden hiesiger Umgebung erstaubenea, zum Theil mit verschwenderischer Pracht ausgestattetm Synagogen fich als ein Wer! von monumentaler Bedeutung Präsentire, HU auhubrmgende» Loste« hierfür aber die verfügbare« Geldmittel übersteige diese Erwägimg schreckte damals zurück von dem Unternehmen. 3!) och die nnmer lebhafter empfundene Mangelhaftigkeit der gegenwärtige« Synagoge, dabei noch der bedeutende Zuzug, welcher der Gemeinde; in Folge' der Reue-' re« Gesetzgebung, vö« außerhalb bevorsteht, drängtv immer stärket zU it^eud: ewev Entschlüsse, der zur Abhülfe führt. Wir fteueW »«s, berichtevlzu'S«^

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