Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 9 (1860)
- Issue
- Heft 11 (November 1860)
- Date
- 1860-11-01
- Page
- – (sequence 25)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 85% known words query
- IRI
…/3129675-3129731-3129742--3308-3130603- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
DMWN Herr Rzd^ur^ ,^ ,^ Ich Hab« Ihnen eine frohe Äotschäft mitzutheilen. Alle Gefangene» «» Damascus find nicht nur in ^nheit gesetzt, fondern auch, nachdem diegi»- ft»errm,s und die gerichtliche Untersuchung bei den Einen 50, den Ander, 60 tts 76 Tage gedauert hatte, als vollkommen schuldlos 'erkannt Word«, «st ß»d dieselben, »ach den ausdrucksvollen Worten des Gelehrten^ Herrn Wetzstein, Konsul von Preußen in Dama^uS,^dem^^nvMen^ diplomatische» Ugente»^ der, obwohl Christa während der Gräuelthaten in Damascus geblieben ist, ohne gezwungen gewesen zu sein. Ach zu verbergen, nur die Opser des Kanatismus und der Erpressung gewesen. — <3ch will heute nicht auf die Bemerkungen zurückkommen. die M de» Anfang des Mon«ttS September in dm Zeitblättern von Frankreich, England, Deutschland und besonders von Rußlaad erschienen find; ich will auch nicht bei den verleumderischen Arti^ln des Herrn Lenormont und Anderer Verweilen^ die> ohne DamaScnS besucht n^och je gesehen zn haben, die- Uura- ^SMheit hatten, Verleumdungen auszusprengen, welche einzig und allem, darauf ansgmgen, die Beschuldigungen und das Avheil von IS^O in derselbe» Stadt Damascus unter einer andern Form zu erneuern. — Aber Gott sei Dank, Alles ist anders gekommen! Der Minister der auswärtigen Angelegenheiten von Frankeich, wie Lord John Ruffel, der Generat v. Beaufort, wie Abdel Kader uud Fuad Pasch», alle diplomatischen Agenten, die Herren Outrey, Briant und Wetzüei» habe» auf eine würdige Weise die Sache der Unschuld und der Menschlichkeit vertheidigt. -- Einer jener cmnm Unglückliche« ist im Gefängnisse, in Felge des durch den. Avblüt der blutigen Scenen verursachten. Entsetzens, gestorben. — Die dreizehn Andern^ deren Namen find? Jacob Aboulaffte, Sehn des-Oberrabbiners von Jerusalem, Jizchak Nacoi, Eliaou Katalmi, Ariel As?enasi, Eharim Malchi, Joseph Bölkum, Jizchak AutLbi, Joseph Zelut, Joseph Levy Suschi, Joseph Maarebi, Jacob Suaizezi, Mardochai Halkis und Tliao« Fouschi habe» unter dem!7. (Aescusan 2. November eine» rührenden" Brief an mich gerichtet, worin Ke sich für die schwache» Die»ft5, welche ich, Gott sei Dank, ihnen zu erweisen im Stande war, erknnttlich t«gen wollen^ — Allein treu dem Worte unserer Weisen: izi "O*5<7» V/V^? N^ldU 71V1^ (»Wer eine Sache im Namen ihres Urhebers, mtttheitt, fördert Heil, in der. sittlichen Welt ") — wie Solches sich a uH in vnserem Sprüchworte ausdrückt: „Ehre, dem Shre gebührt- — will lch h?er folgende Männer der öffentlichen Anerkennung empfehlen: den Baachuet Ähameza Angelo von Damascus, welcher keinen Tag versäumte, die «efangmeü zu besuchen, für ihren Unterhalt zu sorgen und ihnen Werte des Trostes zu bringen; den Banquier Eamonde von Aonkantinopel und de» ^Geschäftsträger des östreichischen Konsulats. He^ Slioz Joseph von Damascus, welcher mit qllev Kräfte geheimen Anschläge zu enifchleier» stchte^ Welche man gegen unsere armen Brüder sagen sollte. Freiherr von Rothschild Pach ^d Herr Moses Äontefiore zu Lende» habe»,