Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 9 (1860)
- Issue
- Heft 11 (November 1860)
- Date
- 1860-11-01
- Page
- – (sequence 23)
- Language
- German
- Belongs to
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SchSnachncht«^ Wwuckung gewordenen Veränderungen, die auf die religiöse Am si^ung de» Israeliten^ auf die geschichtliche Entwickelung bedeutenden Einfluß haben, und die Erzählungen, bie als sittliche Btl-d er gelLen solltm; erwies, daß der Lehrer nicht den Duft vou dliPll Gottesblumen leichtfinnig abwischen darf; erwies, daß es k«« Gefahr hat/ wenn diese Bilder später in ihrer sinnbW, lichen Bedmtuna erkannt werden; daß aber der Lehrer nur das Wort der Bibel, nicht willkürliche Deutungen geben darf; daß sonst der unmittelbare Kindesglaube zerstört würde; daß die religiöse Erkenntniß wächst und später ohne Gefahr das selbst erkennt, wi»5 ihr jetzNaufzunörhigen, Sünde wäre an dem Gemüthslebm des Kindes. „Der Lehrer muß fich hüten, durch irgend ein Wort, dmch eine Miene die Fakta zweifelhaft zu machen, und so das kindliche Vertrauen auf seine eigene Wahrhaftigkeit zu zerstören;" »wer kann wissen, ob das Kind je kräftigen Geistes genug sein wird) um einen Unterschied zwischen Gottesglauben, Glauben anl die ideale Wahrsch^ in der Blbel Erzählten, an die Offenbarung im Menschengeiste durch die" Offenbarung des GotteSgeistes in der Bibel — und den Glauben an einzelne Faka, -die vielleicht nur finnbildliche Bedeuwng*) haben, zu bereifen?!" Ist es zu bezweifeln, daß die biblischen Geschichten zur Baßs sittlicher Entwicklung dienen? Deswegen erzählen wir also die biblischen Geschichten, wie sie in der Bibel uns vorliegen, ohne Hinweglassung von Passendem, sittlich nicht Anstößigen!, und ohne Hinzuthun. Die Schale diene zur Aufbewahrung des werthvollen Kernes;" u. s. w. Erlauben. Sie mir, Ihnen nun, weil Sie mich genöthigt haben, gleichsam eine der meinigen entgegenstehende Ansicht zu vertheidigen oder als möglich erscheinen zu lassen, noch einen fmchtbaren, hierher geHöngen Gedanken zum Schlüsse zu äußern, dem ich in jüdischen Schriften noch nicht begegnete, der aber doch das Rachdenken reizt. Die Propheten Eliah und Elisa, von denen die meisten Wunder erzählt werden, waren in Jsrael-Cchomron; von den. jüdischen Propheten in Jerusalem hat man wenig dergleichen. Sie wirkten und wirken durch das. was ke waren - als Träger des göttlichen Wortes, als Sendboten der ewigen Wahrheit. — Odernheim, im November!860. > ..V...'^ ..-- A ^K liAg en ' ' Ä Wie z. B. der Talmud von der Auferstehung bei Ezechiel sagt: Ml Nvt^z; oder ^laiwomlZes im Nor« von her redenden Gselm Büeams^ N,xi .^^22N N^VI» Warum sollten. Mir weniger Recht . v» symbolischer Deutung haben« als Talmud und Aaiwömöes? und waruyr ve^etzert mav dttse nicht??? chl' ' Vi'