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Der israelitische Volkslehrer · 1860-11-01 · Heft 11 (November 1860) · page 13

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
9 (1860)
Issue
Heft 11 (November 1860)
Date
1860-11-01
Page
– (sequence 13)
Language
German
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«^«M ü»« Mfovw dtt SotteMevst^) »erbleiba^-daS' Berlefew'-aü». .'der Thorah -mch. das Musaf muß Wn entzogm' werden " <S. 2r), so halte ich diesen Vorschlag für eine ganz unnöthige und unrichtige Vermittlung, denn nach Mtferer gottesdienstlichen Praris bezeichnet das öffentliche Lesen der Halkelpfalmen noch mehr als das Vorlesen auS der Thorah «inen Festtag. — Endlich noch EineS, worin ich G. nicht bei, pflichten kann. Er will von den V'2N2 nichts mehr wissen ganz recht! Aber — „den Priestersegen an den Festtagen möchte er nicht entbehren" (S. 28). Eine Anzahl von Gemeindegliedem soll abwechselnd diesen Akt verrichten unter Anführung des Rabbiners und mit Ausfall aller sonstigen begleitenden Ceremomen, so wie des vorausgehenden Lobspruchs. Das sow'also eine ReminiScen, an dem alten Priestersegen sein und —/beruht doch auf. völliger Täuschung l Ich kann in diesen Vorschlag keinen Sinn hinein bringen, da doch der Segen über die Gemeinde und nicht von der Gemeinde gesprochen werden soll. Und er wird Ha bei jedem Hauptgottesdienst von dem Vorbeter gesprochen warum nicht auch an den Feiertagen? meinetwegm feiw Kcher, vnter Begleitung des Chors. - MH das Resultat dieser Bemerkungen, die sich noch um einige vermehren ließen? daß sich über die Art und die Weise der vorzunehmenden Reformen viel streiten, viel hin- und her? reden laßt; daß darin selbst die innigsten Freunde und «ungSgenossen verschiedener Meinung sein können, unbeschadet der gleichen Ueberzeugung und Richtung. Dieses Resultat soll aber darum doch die so schöne und wohlmeinende Tendenz deS SchriftchenS, „die verschiedenen lleberzeugungen einander näher zu bringen" (S. 3V) nicht als unerreichbar bezeichnen. In gel, teSdienstlichen Reformen ist schon viel erreicht, wenn matt in des Grundlinien, in der Basts sich die Hand reicht; wenn man sich W dem Bestreben begegnet, das Feld vom Unkrautezu reinigen, lkld dazu wird Geiger'S Votum und geistliche Darstellung gewiß beitragen. Oldenburg, im November 1860. Wechsler. M M Mche Geschichte in der jüdischeu Schuse. By» Rabbiner Wälder iu Lauphe»«. Wenn schon die GeschichtSkennwiß im Allgemeinen nicht blos für die Gelehttenschulen, fonden, selbst für die Volksschulen und für' jeden einigermaßen auf Bildung Anspruch machenden Men-

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