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Der israelitische Volkslehrer · 1860-11-01 · Heft 11 (November 1860) · page 12

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
9 (1860)
Issue
Heft 11 (November 1860)
Date
1860-11-01
Page
– (sequence 12)
Language
German
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«r!«6S über «eform de« SZottesdieaste^ 3«» tvvK die Gwndlage ist wied^ ttef. ^Unsere Grs? bete find unter den: Einflüssen einer morgenländischm Phantasie mtMnde^, die oft finnlicher matt, als unser nüchternes Denken es etträgl. find^ daließ einerseits Auswüchse/ Häufungen dcS? sZben Gedankens, ^natürlicher Redeschmuck u^ s. w.: jü beseitigen^ anderseits ist 'die hebräische Sprache als Gebetsprache ein Anstoß und soll der deutschen inmicr Wehr' weichen, doch istsie nicht ganz zu verbannen^ ^Die rechte Vermittelung muß! angestrebt werden." Diese Vermittlung findet Geiger nicht in einer^MK schung beider Elemente , sondern, meint er, ein jedes trete, für sich getrennt' und gesondert a^ im Gebetbuchs der Taupelgezneinde in Hamburg).^ Auch darüber läßt sich strebten. An gewöhnlichen Sabkathen mag diese Trennung angehen; an hohen Festtagen, an 77^1 und I'^ besonders, ziehe ich die Mi, schunss vor. ^/Palliativer Natur, 5. h. ohne innere Nothwendigkeit scheinen Wir auch Ms.: Vorschläge in Betreff deZ zweites. Feiertages und t^s RemnondtageS. Wenn wir bei einem Theile der Feste die zweiten Feiertage noch gottesdienstlich fortbestehen lassen, aus Schonung und Rücksicht, dann^ meine ich, sollten wir: nichts Halbes thun; entweder oder. G. ist anderer Meitmng. Den neunten Tag des- Hüttenfestes MIN will er etwa alle drei Jahre, gefeiert wissen, wmn beim dreijährigen. Cy< clus die Thorah wirklich ,u Ende gelesen wird. Daraus würde dmu folgem^ daß m solchen Gemeinden, wo noch der einjährige Cyclus beibehalten ist, auch ein jährliches N^!N NNVV. stattfinden, soll. Ach-meine aber, daß dieser Vorschlag dem Leben nicht gerecht ist. Im Monat . sind der Feste so viele, daß man allen Grund hat, sie zu reducireu. Will man das höhere Eleinent, das allerdings in min nnvm liegt, beibehalten , so werfe man ihn mit dem ohnediÄ mysteriösen (?) MV zusammen und' lese statt den Schluß des Thorah, dreijährig oder jährig. — Dem breiten Tage de» Wochenfestes, so wie des Neujahrsfestes will G. das Leben noch fristen und nichts nehmen als letzterem — das Schofarblasen. Das ist wiederum meines Erachtens zu viel oder zu wen'g. Läßt man aus Respect vor Sitte und Gewohnheit die Feier bestehen — und auch ich bin für das Bestehen — so nehme man ihr nicht das, was der Feisr eizenthtzv.!ich ist. Di^ Reümondsfeier oopr^iely^hr die Nichtfeicr bei uns, trotz ihrer biblischen Begründung, liefert den Beweis, daß das Leben stärker ist als der Buchstabe des Gesetzes. In der Bibel — wichtiger Festtag und oft nebst dem Sabbath genannt ist er degradirt und wird nur noch gottesdienstlich einigermaßen respectirt4 Gesetzt dieses flar aitseina^e^f Wenk er aber vorschlagt: >,mögen die H.asielpsalm<n.jtz^.

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