Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 9 (1860)
- Issue
- Heft 11 (November 1860)
- Date
- 1860-11-01
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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H4S MM j»«r N-fvrm? .«KttsSSst« d«r-Gemv»st/j den Bildung, der Dm der Gegmwart wide^ ^t, was/.gqze^ unsere^Anschauungs- und'Lebensweise verstößt, «S- M iy dm^Gcheten undi Vorträgen nichts vorkommen, was keine Mischt ) und logische Analyse verträgt. Mit diesem Maße «ürde man aher^ meines Erachtens, viel zu weit greifen müssen, «w, würde?^ dm ganzen Gottesdienst wegmessen und kaum einen Schotte» mcht behalten. Streicht aus den. Gebeten B. alle jene A^l?ück^ und Anklänge att Gottes Sein und Wirken , in Vorstellungen/die der strmgen Kritik nicht Stich halten, alle Antropavwrphismen und Ankopagathim, alle Anrufungen der unmitt^lbarenlEinwirkung Gottes auf die Gesetze der Erscheinungen, auf Mstcütung des individuellen und Gesammtlebens der Menschheit «nd ihr habt einen Strich durch daS Ganze gemacht. Streicht aus unserem israelitischen Gebetlmche die wunderbare Erwsml^-Ms Egypten, den Gott, der Wunder gethan, um Israel zu semet BeAmmung^ zu berufen und der noch iumm^Wundn chut M^ö^n^ labuls eass! Das' können wir aber nicht und sollen's auch nicht. Die Kritik so^ wenig alL die Philosophie dürfen im Gotteshause ihr ZM aufschlagen, wenn wir Gotteshäuser behalten wollen. Das H^ bes Menschen ist ein gar wunderlich Ding. Es klammert U an-gär Manches an^ das die kalte Vemunst abweist; eS will beftiedigt und gehoben sein durch den Gottesdienst, und es wird befriedigt und ge^oben^Lar.oft, ohne daß davon strenge RechenschW^uWnrlst, ohne daß man's zergliedern und zerfasern kann uM dem Secirmesser deö Verstandes. ^. dieses, so ist auch ein anderes Maß ein unrichtiges und ünzüreichen'ves. Man soll) meinen Manche, nur so weit den Gottesdienst reformiren, als nachweislich Talmud und RabbinismuS selbst eS zulassen/ damit man in allen Instanzen gewonnenes'Splel habe, damii^^m^^^ Allen genüge. Da ^ss^ denn nne auf Stellen und Andeutungen W Talmud und den Casuisten, da läßt sich über jede Kleinigkeit «ue N^V schreiben und ist geschrieben worden — ob V« /Umemor verrückt werden darf, ob unter fteiem Himmel copulirt werden muß, ob Chor zulässig ist mit oder ohne Frauen, od^nfirmirt werde« darf oder od, wie ich erst neulich einen langen Artikel von einem gelehrten Rabbiner gelesen, zu der *Q eine schmackhafte Sauce gemacht werden soll u. s. w. u. f. W. Will man abee aufrichtig sein, so muß man eS gerade herau« sagen, daß dieses Maß nicht genügt, daß das ErgebvH M M/. «fchlicheneS - .ist. Oie Bitte um Rückkehr nach Palästina — M/lbmr. ch».^Beispiel /MufühM um Wieherherstellunz de^