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Der israelitische Volkslehrer · 1860-10-01 · Heft 10 (Oktober 1860) · page 17

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
9 (1860)
Issue
Heft 10 (Oktober 1860)
Date
1860-10-01
Page
– (sequence 17)
Language
German
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M /.nWwMdM^ -dje;z^Schiflge?. und Lengs^ wob. Mchen; ZuvM phne .^5.Uexes kur.Heyetlsche Bürger. M Mbe^.Wesyer^MewlM die» MynSitutiolr. verletzen. Aber ^^lDefe^.da^^ jedes Fremden7ausWöss^ daS helvetische Bürgerrecht gegen Erfüllung der im §. 20 WnMtion^v^ zu erlangen, würde mlt^ dem Buchstaben und dem. Geist derselben eben so fthr;!pt Widerspruche, liegen; eS würde die Rechte der Mensch, heit untergraben, und ein bleibendes Denkmal unserer Schwäche, MeM Wereilung und upserer. Unfähigkeit zur^ sein. ^n-W^ Stößer. BetrübpG innigsten Schmerz habe ich Mffy.'de^ daß unser Volk die I"Huden nicht aufnehmen wolle; daß man also warten mhsse^ bis ^eMMfgeklärt genug sei^ um sie zu vertragen. - Ich glauseTvor allem, daß der Wille des Volks über einen Htgenstiynd dex Gesetzgebung auf keine - andere legale und con- KstmjonHe. Weise ausgedrückt werden, könne, als, durch den WllM^ sejnex .Gesetzgeber. Unftr Wille. allein. soll diese große —^^.Mc^ige/Frage entscheiden, u^ ich kenne durchaus keinen M§sn /Wllen. des^ Volkes. Dieser Wille der^ WeKgeber.-soZt aber diese Frage nach den Forderungen der aufgeklärten Vernunft, und nicht nach Vorurtheilen, er soll sie nach Grundsätzen des RechtS, und nicht nach bloßen Anmaßungen entscheiden. Ja, Bürger-Repr.^ wir find hier, um dem Volke das Beispiel der Duldung, der Menschenliebe und der Ächtung für Freiheit und Recht zu geben. Wir sollen dieses Beispie! nicht erst von pe^Molke erwar^ auch, wir sollen zuerst H^Glü^ unseres W machen, ehe wir uns mit der Verb^^g deS Zuständet dieser Fremdlinge beschästigen. lu/.ZchM darauf^ daß unser Volk nicht glücklich s.et»Ivi.U^ eS nicht lehren, die Grunb- ^Zs:der Merrsch und der.Duldung auszn- Mf^;u^d/ich, bc^ daß die Pesteifung desfchlbe« in feinen Vorurtheilen, ein Zurückschreiten '^Mirte^ muß> wodurch es, statt sich dem Ziele sei. 555 Pzyedlung vijn dein? f»^ben^ en^ernt wjrh. , -V -'-/"^ ^nZpdeus .legt uns ja die Constitution die Pflicht ans, w Mmden unter den im 8. 20 angeführten Bedingungen zu Bürgen M«Nch'y!es^ Es ftigt sich also nicht mehr, was wir in Rülb kchd.dep:Zuhe^ uicht-thun wollen? Wir haben die Constitutisa ^chw^en,. unse> Wdh unser Gewissen mahnen unS laut auf, ^Hß:5s« zdoft vorgeschriebe diese Menschevklajst zu erfüllen.

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