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Der israelitische Volkslehrer · 1860-10-01 · Heft 10 (Oktober 1860) · page 10

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
9 (1860)
Issue
Heft 10 (Oktober 1860)
Date
1860-10-01
Page
– (sequence 10)
Language
German
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" tt^k."^ ^MMg^M tr^MUVOuß^ieM ttß ^jLn^cklich^ MlMKwSrdkge Mtivn, M M Mündung der ^änzöfischen R^nhlik/ftzusage^ t^Mtm -Wmktt der'Erde/ gÄiz -die Reichte'des Mettschen Vun^ ^Wers genossen hat Ueberall gedrückt,'verachtet, verfolgt, und ttoF. dieser Ver^lPing dennoch so lvunder^ar Ät^ halten, Mußte sie von der einen Seite ihre Verfolgs hassen, und von der andei-li sich selbst unb ihre Lehren um so mchr höchschä^^, da fie durch so viele Jahrhunderte von Drück und Verfolgung, fii^en^ noch Mmer erhätten häbeu. Ueberall nur cm so kleinliche, niedrige, emmnüxtge Geschäfte deS LetenS'gewöhntfast durchge^endS eingeschränkt Mf einen ni^rigen, Herz und Geist zusammenschrumpfenden Wucher ich frage euch, ihr>i diel ihr immer von der sehr'gelingen Sittkchkeik dieser Nation sprechtt^ mußte da nicht jedes edle Gefühl in i^ Druck j er heiße^ wke er ntolle, be^ der Seck Und erschlafft'ihre Thäitgkelt; jede? Drück schwächt die tdlwMnpfinbungen deS Herzens und lähmt fein Streben nach Vollkommenheit/ und ihr wundert euch noch, dass der^ Jude besser list^ Gott im Himmel i wiekönnet ihr so ünbillkg fein^ ünv forderch l?r>:berl arme, verfolgte Mensch^ hätte seine» Verfolger lieben sollen? Et, der verfolgte Jude,< hätte Ehrfurcht ttagen solleni für Menfchen> für Gesetze, die ihn nur als Finanzquelle ansahen. nur in dieser Rückficht duldeten? Er, der verfolgte'Jude, hätte fittlfcher M sollen, unter Menschen; die ihm keine Sittlichkeit zutrauten,^die das erste Gesetze der Menschlichkeit und der Moralität^ die Duldung, gegen ihn so schändlich brachen? Ich frage euch, legt die Hand auf euer Herz und denkt euch einmal in eine solche traurige Lage, denkt euch in eine Lage, wo man euch nichts GuteS mehr, keine Tugeud zutraut; wo «an euch nur verhöhnt und schändet — was wird, waS muß aus eurer jeder Anlage zur Tugend werden?— Alles was hinieden der Mensch wird, alles was ihn eigentlich bestimmt, ist fassung und tausend andrer moralischer und zum Theil auch physischer Umstände und Alles, was dm Juden unter den Christen bestimmte — wirkte gegen ihn! O, hätten die Regie, rungen der Erde diese Natistt menschlich behandelt, hätteu fle an der fanstew Hand der Humanität Gefühle des Bürgers in ihr?u erwecken gesucht, o / sie wäre gewiß bessere.und würde schon lange ein schönes Glied in der Bruderkette der Menschheit setn^ Mer so liegt die Schuld aü uns, an den Christen; unsere schlechte Politik ha^ des Juden untergraben, nicht er; unsere Borurcheilehaben ihn schlechte^ gemacht/ uicht feine Religtou. iNt^-sti^ ^/u) ju^ ^wn

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