Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 9 (1860)
- Issue
- Heft 8 (August 1860)
- Date
- 1860-08-01
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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ZAß? Aufruf des H«M j?v6mieur zu Paris Zt. W 44L Mfmf des He^ Crömeux M Pans m sme k K^jz^^^ioWg^ss^ zy Gmlste» der verfolgt« k , ' - - ^. ' l -?.tZsj Ntt'INij')?!!- .25i"j^5 l n/!'^ 1iN5 -'^ci.: .^i.I » m! Wir haben in der „Rundschau^ des Julihestes die Nsch N gebrach»/daß Herr Cr6mieur in einem an die Israeliten e5 t laffenen Auftufe zur Unterstützung der verfolgten Christen w k Oriente aufgefordert hat. Wir verfehlen nicht, dieses interessante N Atteustück, wie eS in dem Siecle vom 12. Juli uns vorliegt, U zur Kennwiß unserer geehrten Leser zu bringen. ES lautet, wie folgt: ^. . - ' : ' . ' u .I Paris den 11^ Juli 1860. Meine lieben Religionsgenossen! »Die ganze Welt war uns verschlossen, bis Frankreich am z ersten Tage seiner unsterblichen Revolution uns seine Arme offnete und uns zu Bürgern machte. Dieses Frankreich, das auf? sy bewundernswürdige Weise uns befreit, das uns adoptirt hat^ das uns seine Kinder nennt, das ist das christliche? Frankreich. Und Christen sind nun im Oriente der schreck- Z lichsteu Verfolgung Preis gegeben. Torturen, Schändung, Meuchel- - mord) Plünderung, Brandstiftung, Niedermetzelung von Frauen. Kindern, Greisen, verstümmelte Leichname:^ ist das entsetzlicht Bild, das die ganze Libanon-Gegend heute darbietet. Blut strömt; Elend und Hunger verbreiten sich über zahlreiche Bevölkerungen, die der muselmännische Fanatismus im Kampfe selbst gegen die Absicht und die Macht des türkischen Gouvernements vernichten will, und deren einziges Verbrechen darin besteht, ' daß sie Christus verehren. i „Französische Israeliten! Seien wir die ersten, die unfern z christlichen Brüdern zu Hülfe kommen! Warten wir die^. stets? so langsamen Erfolge der Diplomatie, die die Zukunft regeln wird, nicht ab! Leisten wir dem gegenwärtigen Unglück unfern : Beistand! Heute schon werde zu Paris eine Subscription zu milden Spenden eröffnet, morgen bilde sich ein israelitisches Eymit6!.. . .' . ..... > . ^Verlieren wir keinen Tag, keine Stunde. Nutz dem Schöße eine« jüdischen, in dieser Hauptstadt der Civilisation gebildeten, Vereines möge das Signal zu einer großartigen Unterstützung gegeben werden. Diesem Signale werden unsere Brüder in England, in Deutschland, in Belgien, in Holland, in ganz Europa, in den Ländern, die sie als Bürger anerkennen, wie lu denjenigen, die ihnen diesen Ehrentitel noch verweigern, entsprechen. Auch ihr, Juden in den amerikanischen Landen, wo