Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 9 (1860)
- Issue
- Heft 5 (Mai 1860)
- Date
- 1860-05-01
- Page
- – (sequence 39)
- Language
- German
- Belongs to
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Stse Zuielhochzek. dmch1^schesöM«hW MqmnMungdf belästigtNDSb^ . rigte Kalserliche Decret vou l808. das so viele unserer Glaubensgenossen n dm Bettelstab gebracht hat. Späte? dann die erschütternden Volkserhebung von lSZO und ZS4S, ^ie so mele Familien m'S Unglück stürzten — aus all diesen Fährlichkeiten hat der Cwrge. gelobt sn er, durch seinen mächtiges Schutz uns gerettet. In Felge des Wohlstandes, der uns dabei immer gebliejst^Mar eS uns namentlich möglich gemacht, unser? Lindern, eine «te vizsehun^^uni^uSmrdun^ „Doch hierfür bin ich ganz besonders meiner lieben werthen Frau de» a^ößtm Z)stnl schuldig/dem? sie hat sich nicht allein während unseres ganze» L^estavdes als eine rechtschaffene Hausfrau bewährt, sondern auch als eine veritable gute Mutter bei der Erziehung ihrer Kinder sich stets gezeigt. Lie hät il^ Kinder zu einem reinen sittlichen und religiösen Leben allezeit anae- 'talrenV Und heute noch zeigt sie ihre religiöse Gesinnung darin, daß sie. weus .Ke a». unsere auswärtigen Kinder schreibt, dieselben immer auf unsere heilige Aeligion, aufmerksaM macht. Doch ihrer Bescheidenheit wegen begnüge ich mlch mit dieser, herzlichen Anerkennung ihrer Verdienste, von denen ich vvr einen kleinen Theil in ihrer Gegenwart rühmend her- Kocheten wollte. „Bemr Heranwachsen meiner Kinder habe ich ganz besonders darauf Bedacht-genommen, jedem nach seinen besonderen Anlagen eine Ausbildung zu Herschaffen^ Ich habe dafür große Opfer gebracht. Dem Ewigen sei es gedautt. daß es mir so gelungen ist. und zwar nach Herzenswunsch. Weiter habe ich 'mich dünn zu bestreben gehabt, meine zahlreiche Familie auch gehörig auZ- ^nstatten und zu besorgen. Und auch das ist mit Rottes Hilfe nach HerzenSzwuufch vollbracht! s«»3ch konnte noch lange fortfahren in dieser Weise; doch '77 N^l^l ^2 wer wäre im Stände, die großen wunderbaren Gnaden Gotte^aüe^uszuspechen^ > „Nur «och Eines will ich in Erinnerung bringen, was mir momentan has wichtigste ist. Bereits seit zehn Jahren habe ich mich von den Handelsgeschästen zurückgezogen und verwalte nur noch das. was ich besitze. Dabei Hwmne ich «m so mehr Zeit und Muße, um für das Seelenheil sorgen zu Summ, und das geschieht von meiner werthen Frau sowohl, als auch vcn mir. um die heilige 71^2 tSeele) von den Flecken allenfallffger Jugend- Jehler. zv reiyigey und .^0 dieses heilige Pfand seinem hohen. Eigeuthümer einst unversehtt zu geben. Darauf sage ich: NNj?O OVW H^i^ N^) der Name Gottes fei hochgelobt vou nun an bis m Ewigkeit'. Tvi^^ "' - ' - - ' Hn Berichterstatter hierauf Folgendes: . ' ).Dielgelieste Eltern? Wenn ich Worte leihen soll den Gefühlen und 'Empfindungen, die' uns heute alle so mächtig bewegen — Gefühle und Empfindungen, die durch deine aus dem Herzen gekommene und zum Herzen gedrungene Ansprache, lieber Vater, nur gesteigert werden kennten—, so find eF. a/wiß^ vor allem Worte, des heißesten Dankes, die wir als Erstlingsopser diesem Zubeltage dem Höchsten darbringen, 12"NNV daß er euch und «bieten und Gesundheit erhalten hat zur Begehung dieser seltenen Festesfeier. " ' halbes Jahrhundert ist dahin gegangen feit jenem Tage, an welches ^^nter Anrnfung Gottes euern unauflöslichen Herzensbund geschlossen habt. yAMe, die damals Zeugen waren eures Bundesfestes, find seitdem hinweg- . ^chtcheq von der ^de^ Giner nach dem Andern; euch hat die Gnade Gottes erhalten in ungebrochener Kraft, in der Frische des Geistes und des Herzens, em Schmuck und Stolz euerer Kinder und Enkel, eine Zierde für Alle, die s»ch/di«-Ans'angehöre».n:: ^-^ u^.- .ü".»