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Der israelitische Volkslehrer · 1860-05-01 · Heft 5 (Mai 1860) · page 40

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
9 (1860)
Issue
Heft 5 (Mai 1860)
Date
1860-05-01
Page
– (sequence 40)
Language
German
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««^SubÄhoHck.! j KP / .vnser Mund ist darum voll des Dankes gegen de» Hernr des Le5cüs/ d«r eurer stets gedachte zum Leben und euch eingeschrieben hat in das Buch' ^^vvdnoch mehrl Huldvoll waltete Gottes Segen auch über dem GanH cvre/LebenS. Gr war euch stets ein treuer Hirte, der es euch nie hat man» qel» lassen, der m seiner großen Güte das Gelingen gegeben bar den Werken euer Hände, der den Weg auch geebnet hat. den ihr in unverbrüchlicher Treue disber Miteinander gewandelt seid durch das Leben. Wehl hat es auch nicht gefehlt an Kämpfen und Trübsalen, die ihr zu bestehen hattet, und wir gedenken heute bei dieser Jubelfeier mit schmerzlicher Wehmuth der beiden heimgegangnen. heißgeliebten Schwestern, denen es nach Gottes Rathschluß nicht beschieden war. diesen euren Ehrentag mit uns zu feiern Dock in Gott habt ihr stets den >tad u»d die Stütze gefunden, daran ihr euch wieder aufgerichtet. Mit jenem berühmten Dulder habt ihr gesprochen: Gott hat gegeben, Gott hat genommen, der Name Gottes sei hcchgepriesen! — und "habt damit uns, die Gott evch erhalten hat, wie euern verwaisten Enkeln ein Muster der Gottergeben-!eit gegeben, daran wir Alle uns erhoben und auferbaueten. ^So war Gott euch stets Schild und Schirm, der euch schützte und behütete, der euch der Btumen mancherlei hat aufsprießen lassen auf eurem Leben-Wege, der auch für die von den Dornen bereiteten Wunden es an dem heilenden Balsam nicht hat fehlen lassen. „Darum lobet heute unsere Seele den Höchsten, der so herrlich übernich" gewaltet, und all unser Inneres preiset seinen heiligen Namen! „Und wer hätte bierzu einen stärkern Anlaß, einen stärkern Antrieb, als virKmder, die wir unfern höchsten Stolz darein setzen, daß wir einen solchen Bater und eine solche Mutter unfern Vater und unsere Mutter nennen' Ter hatte wie wir Gelegenheit, Kenntniß zu nehmen von de? Musterehe, wie ihr sie eine lange Reihe von Jahren hindurch, in heiteren wie m trüben Tages^geführt habet! Wer war wie wir Zeuge von der Verträglichkeit und Laustmuth, von der hingehendsten Selbstverleugnung, von oer Gottseligkeit, res welcher euere eheliche Verbindung stets gehoben und getragen ward! Und sc gäbe es eine zärtlichere, das leidliche wie das geistige Wohl umfassende Fürscrge. als die. deren wir uns von dem Tage unserer Geburt bis auf den heutigen Tag von euch zu erfreuen hatten! Wie habt ihr uns stets vorangeleuchtet in den Tugenden der Häuslichkeit und Arbeitsamkeit, in treuem Halten an Recht und Pflicht. im Wchlthun, in ungeschminkter Frömmigkeit. undtM so durch die That besiegelt die Lehren, die euer Mund uns gegeben , hat, „Mit den Opfern des Dankes, die wir heute Gott darbringen für eure gMze Erhaltung, steigen von dem Altare unseres Herzens nun aber auch Lvfer kindlicher Bitte auf zu unserem himmlischen Vater, daß er auch ferner evch in seinen mächtigen Schutz nehme und die Decke seines Friedens über t-ch breite, daß er auch in dem Atter euch nicht verlasse und die beschwerliche ^ast der Jahre euch leicht mache, daß er seine Engel entbiete, euch zu behüte» auf euerm Lebenswege, damit kein Mißgeschick euch begegne und keine Ncth sich nahe eurer Wohnung, damit der Abend eures Lebens freundlich, "d heiter sei. von keiner Wolke getrübet. ' . .Unsere, eurerer Kinder und Enkel, Aufgabe wird es sein, euch mit un-' A.keuen Liebe und Verehrung zu umgeben, mit den Blumen kindlicher Dankk-neu euer Leben zu schmücken. Euch die unzähligen Wohtthaten zu vergel-. A erzeigt, die Entbehrungen euch zu ersetzen, die ihr um uusert- Me» euch opferwillig auferlegt habt: dazu reicht unsere Kraft nicht aus,. m unsere Hand zu kurz Doch den schönsten Lohnv den Lohn, der euerem VtNlsau, meiste wohlthut, den werdet ihr finden in unserer Entschließung, vkl^ unsere Borbilder, stets hrnzublickeu, um euch nachzuwanoeln und «jUos Eaateu de? Tugend und der Gottesfurcht auszustreuen m die Furchen

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