Mannheim
Compact Memory

Der israelitische Volkslehrer · 1860-05-01 · Heft 5 (Mai 1860) · page 35

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
9 (1860)
Issue
Heft 5 (Mai 1860)
Date
1860-05-01
Page
– (sequence 35)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
85% known words query
IRI
…/3129675-3129731-3129737--3163-3130453
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

M - HW»sch«i. hH^der^M^ttH habe es.-sich gezeigt, wie schwach un^ hinfällig die «Ä^ stM M may, sei es vom Ministertische» sei es aus der Mitte desHq^^ Wep eine entschiedene und rückhaltslose Durchführung der Art. 4! d«-Herfassung vorgebracht habe. Redner führt sodann aus, wie dieDü«-! tj^ye^ des Justizministers geradezu verfassungswidrig seien. Leider schein Kr HyltpSminister fich den Grundsätzen des Justiz« imsterS anzuschließen, vährad, d^e gegenüber, der Minister des Innern in erfreulicher Weise die Art.« l.?. ber Verfassung rückhaltslos zur Ausführung dringe. Derselben Avßht steine jetzt auch der Handelsminister endlich folgen zu wollen. Offenbar zeöt man hier von verschiedenen Gesichtspunkten aus. So wenig, wie der Z^Kzmimstn, ebensowenig könne auch der (Kultusminister mit allen seinen „Gründe»* dj'e Art. 4 und 12 der Verfassung aus dem Feld schlagen. Das alte Vcrsr, tHnl .-Hegen Juden müsse doch einmal überwunden werden, und dem Abgeordneten für Naugard (v. Blankenburg) bemerke er, im Gegensatze zu emo anderen Redner, daß mäq, bevor man Andere aufklären könne, zuerst uvdm Hllem mit ßch selbst anfangen müsse. Vom Ministerium wüusche er aber Übereinstimmung der Behandlung der Sache. Der Mimßtt stallt das Vorhandensein einer priycipiellen MeivungSverschiedevheit ^ta^tSmM^ Abrede. Es wird hierauf abgestimmt Der Aukaz de^ Ab^. p. Arnim-Neustettin auf llebergang zur Tagesordnung .wird wt 169 geHey,l10 Stimmen abgelehnt, wodurch also der Antrag der CeNm^sßy^ auf Ueberweisung der Petition des OberrabinerS an die StaaLSngiermia^ zur Berückfichtigung angen 0 wmen ist. . Mchneidemuhl, 1. April. In Folge der Beschlüsse des Herrenhauses, schreibt man hem ,Sromb. W. BL.", lag unserer Stadtverordneten-Ler> sammlung ein Antrag vor, die Wahl des städtischen Vertreters am dep-diessezttgen Kreistagen, des jüdischen Kaufmanns Levin Herz, nschnla!s m Erv?ägung zu ziehen. Dieß geschah gestern und wurde beschlossen: „ZudeM. die Hersammlung hinsichts der Verfassungsmäßigteit der fraglichen Wahl auch , jetzt nicht das geringste Bedenken hat, geht dieselbe auf den vorliegende? Antrag zpr Tagesordnung über." — Der Kreistag zu Schubin hat sogar, wie UM de? „Pos, Ztg." aus Nakel meldet, am verflossenen Sonnabend dea Mschen. Rittergutsbesitzer Misch auf Zurczyn einstimmig in die Revision eWMissM gewählt. . . . TYie», 6. Mau Aus Trebitsch (Jglauer Kreis), 2. Mai, wird de? „Presse." geschrieben: «Letzten Montag, 30. April, waren gerade zehn Jahn sch ,dem letzten großen Judeuerawalle vergangen, der sich leider Heuer «» diesem Vorabende des Beginnes der neuen gewerblichen Aera wiederhol« wvßte.. Pends versammelte sich eme große Menschenmenge auf denr StadtplM pqr dem Hause des israelitischen Kaufmannes Subak. Etliche Lehrimige^ hegauueu eine Katzenmusik, welche die Menge durch Pfeifen weidlich secuuhirte. Eine herbeigerufene Gendarmerie-Patrouille und die Stadtyoliza m^chteq endlich dem Tumulte, der ziemlich langdauerte, eis Ende. La U PiaL kam e? abermals, z^ Heessen, welche eine» »iel ernsteres Charatttr

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.