Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 9 (1860)
- Issue
- Heft 5 (Mai 1860)
- Date
- 1860-05-01
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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»7» BerßkKdwnseH Ks Mßm Mach«^ tt. wvZvves didMenschmrechts AeSW, eiVa inS Jabres sÄ^:wieMM^üfKeführt^u. ^> ..^ /- '--.^ Ammann ehrt ftdSn Menschen, der ehrlich und redtt^ k tzm:fichlM-e di-^udstt'^ gutes Lob zu vn. schäffen-wußten^ nad ihre Aufnahme dem Volke höchst unange.! mhrw^vir^ foüstimmt er Anderwerth bei, >! -vkttZ.Jatsuier.Mll in RüM^ Wunsches des Volkes nicht den bloßen Ehrgeiz der Juden, durch Ertheilung des Bürgerrechts, befriÄigen, sondern stimmt Anderwerth bei. ' ütet:-Ärme Judenl sagte einer meiner Kollegen, als er Lber^diefen Gegenstand zu sprechen anfing, und ich sage: „arme MenWettp arme Menschen, welche die Vernunft dem Vorurtheil, die WäW und leider geschah dies HeArnj und geschieht heute noch in dieser Versammlung. Bürgev-Repräsentanten! Seitdem ich die Ehre habe ein Mb glied dieser Kommission zu sein, hielt ich es für meine Pflicht, älS Gesetzgeber/deir derselben aufgetragenen Gegenstand reiflich M vlltersuchen. Ich forschte in der reinsten Quelle jüdischer Gemünd Gebräuche, im Buch Mosesdas ich zwar nicht in der Ursprache, weil ich nicht hebräisch verstehe, aber doch in dej?-grkechffchen Uebersetzung las; ich forschte in den griechischen tMleomMen Schriftstellern, zog den größten Kenner orientalischer ' Gebräuche, de:r Michaelis, zu Rath; und schloß meine ..Untersuchungen mit dem vortrefflichen Werke des Herrn Dohm »kber die bürgerliche Verbesserung der Juden". Ueberalk fand däß-Ämn so viel über diese Menschenklasse spricht, ohne fie Mkennen, ohne sie nur kennen zu wollen, und leider trifft ö?i- Sts äuih hie? elti. Ich will Euch nicht mit einer Geschichte der Iüdt^'aushMen, allein ich glaube doch so viel sagen zu müssen, äks zü^wahren Kenntniß dieses Volks, und für eine bessere Behandlung VieseS Gegenstandes nöthig ist. Vorerst wM ich Euch zeigen, waK die Juden waren, heritM wa? fit? find, und endlich, warum fie so und nicht an-? vetS find. - ' -' . 5'"' WeM Mn" Mit dein Auge der Philosophie und Geschichte diese Menschenklasse aufmerksam betrachtet, so kann man sich des Gedanken« nicht enthalten, daß es nicht nur böchst traurig für dm Menschenfreund, sondern selbst entehrend für die menschliche Vernunft sei, eine Klasse von Menschen gleichsam ausschließlich zw euter niedrigen Kultur, und zu einer sehr erniedrigenden Behandlung, seit mehr als einem Jahrtausend verdammt zu sehe». Woher diese unselige Verfolgung? Woher dieser gewaltsame Eingriff in die heiligen Rechte der Menschheit? Aus der Natur? gewiß nicht; fie schuf, alle Menschen mit gleichen Rechten, alle