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Der israelitische Volkslehrer · 1860-05-01 · Heft 5 (Mai 1860) · page 11

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
9 (1860)
Issue
Heft 5 (Mai 1860)
Date
1860-05-01
Page
– (sequence 11)
Language
German
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Btchandlmlge« des groß«« Mqthes sHeqsMezMche? in Kicherhett der Güter und der Personen: wezm:A!W die welche noch in Croatiei; wohnen und nÄvom. lehen^auch bei uns aufgenommen werden wollten^ mHim Är^sie ^enn auch in unserer philosophischen Repuvlik aufnehmen lmd ms von W lassen? ich glaube nein! und so auch die Juden! — Mehr noch, selbst die Kon- ,. stttution erlaubt uns nicht, die Juden aufzunehmen, denn sie A forhert 20 Jahre Aufenthalt und gute Zeugnisse, und wo sind x dies^ guten Zeugnisse? — Ich sehe keine, wobl aber das Gegenk theij-! In Frankreich seien sie auch angenommen worden, sagt man, der^äll war verschieden und zudem ist die Annahme dort durch l Geld bewirkt worden; — nicht daß ich sagen will, hier sei der HlM? Fall^ im Gegentheil, bin ich überzeugt, daß dies nicht vxMall jst; aher wjr sollen auch den Schein davon vermeiden, alsfl vre -Zuden' nicht annehmen! .D^^nderMattLn ganz Anderwerth's gestrigem An- Äesch bezeugt, hierbei an das denke, wer ihn bezahle und'gesandt habe; er denkt, das Volk habe d^D/aechan und nicht haben zu wollen, al,ö wollen wir die Sache vertagen und nicht dem Volks- Vi?^ zuwider. die Juden in unser Bürgerrecht aufnehmen. ,nn Kec?etan will nicht lange sprechen, weil er weiß, daß er hoch - Niemand überzeugen könnte; er will nur vor den Vätern deS Vplks öffentlich erklären, daß er die Juden der Constitution zufolAe für Bürger hält und keinen Unterschied unter Menschen kennt, der aus der Neligion herfließt; er will dies öffent- Üch sagen, damit seine Kinder nicht einst glauben, er habe Theil § genommen an der unglücklichen Zeile, welche die Geschickte von diesem Tag in Rücksicht der gegenwärtigen Berathung niederschreiben und den künftigen Jahrhunderten aufbewahren wird! Er kennt keinen Mittelweg, entweder müssen wir die Juden annehmen oder sie ganz aus Helvetien verstoßen, denn wir dürfen keine andere Menschenklasse unter uns haben als Bürger und Fremde! Uebrigens glaubt er, wenn es auch wahr sein sollt?, daß daS Volk die Juden nicht wolle, so seien wir nicht dieStellvertreterderVorurtheile des Volkes, sonder» die Stellvertreter der Kultur, Aufklärung und Vernunft, die in unserem Volke sich befindet, »»k wir haben diePflicht auf uns, vorurteilslos, »ach unserem etgnenGewissen und eigner Einsicht »».handeln. Er stimmt Pellegrini und Eschern bei und wird sich nur nochgedrungen zu einer Vertagung verstehen! .n,? Tlmltnger bedauert, daß die Juden durch die Zudringlichkeit, mit der sie M melden^ der Mtioy so viel Zeit rauben

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