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Der israelitische Volkslehrer · 1860-05-01 · Heft 5 (Mai 1860) · page 10

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
9 (1860)
Issue
Heft 5 (Mai 1860)
Date
1860-05-01
Page
– (sequence 10)
Language
German
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BtchaMitngeii des großen Rathen Berhasd!Mgett des großen Rsthes mid^SenäteK ka des Jahren 1798 und 1799 über die Juden in Endingelt und Levgaan (im jetzigen Kanton Aargau.^ Von Lehrer Dreifuß in Endingen (Schweiz^ :!! / — - ^. ^: ' 's.'itt ' :n>k! ' . - ' ^. "i-. -'^'^.^/-^ - V M^rtsetzun^) , . . . . . . Großer Nath^ 13. Hornung 1799. - Die Berathung über das Juden - Gutachten wird wied^ fortgesetzt. ... '^^^^^ V"/:? Giudice wundert sich über das Vngestum, mir dem dseft Frage nun zum drittenmal erörtert 'wird und über den Eifer, womit man aller Erfahrung ungeachtet immer noch auf der Annahme der Juden beharret. Er will ohne Parteigeist nur zum Wohl des Volkes sprechen und' erklärt, daß er diese vorgeschlagene Vertagung von Seiten derjenigen Bürger, welch den bisher mit so viel Eifer vertheidigten, als eine versteckte Feinheit ansehe,/ durch die man die Juden nach und nach auf^ nehmen will. ' . .' . / '-l '^-^ Sollten denn nur diese Mitglieder wahre Politik und währen Patriotismus kennen? — Ich stimme Custor bei, der behauptet, daß dieser Gegenstand verkchrt abgesehen werde Man behauptet) durch Annahme der Juden würden sie verbessert werden; aber nein, sie sind unverbesserlich, von Vater auf Sohn, nichts ist ihnen heiliger, als Nichlhaltung der Verträge, Wucher und Be-5 trug! — Ihre Geschichte in allen Ländern beweist dies — und find denn dies die Menschen, die wir ttt der Republik pflanzen sollen? — Sie werden nach und nach den Freiheitsbäum mit ihrem Egoismus untergraben und die Republik zu Grunde richten, wann sie darin aufgenommen werden! — Ich hoffe aber, ihr werdet den Bittschriften des Sentis und Thnrgaus wider die Juden entsprechen! — Die Beispiele von Eisalpine und Rom sagen uns nichts, weil wir auch nichts von den Mitteln sagen wollen, durch die die Juden dort aufgenom^ men wurden — und nach dem Frieden wird hoffentlich die große Mutter-Republik dieses Geschäft MtrabeauS zurücknehmen! denn die jüdische Nation ist unverbesserlich. — Mehr noch, sie erwarten ja immer noch einen König , wie wollen wir? denn eine Nation aufnehmen, die immer noch einen König erwartet und nach ihm seufzt? — Ich fordre Tagesordnung oder aber Vertagung bis tn" alle Jahrhunderte hinaus! n'-? '. n Tborin will sich auch^ auf die Menschenrechte berufen, - wie die Freunde der Juden; aver^ fügr er bei, ^tch denke die Mew

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