Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 9 (1860)
- Issue
- Heft 5 (Mai 1860)
- Date
- 1860-05-01
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Die SyvaMg« i vad «ndere Requisiten. z EL deiner Sonne m Vgl., M dies gar Nicht als trli^se Verbindlichkeit. «1^2-lO^ ^IN^nsipblÄ Svks^^ bunt!, 2) p-lDS .^"»^21 O'VV2 (Soke-' buoiK t>. Z4 s; vergl. Maimoni H. Sek. 12ff: u. Nedarim 14 b.) Die Ursache hiervon! ist einfach die, weil der Jude bei keinem ^in^aüßer Gott, uuch da, wä er den Namen Gottes mit aus-' spricht schwören darf ss. Maimon. ik<1 l1, S:. ^Od^ da es leicht möglich ist, daß ein solcher .Eid zu dem Jnthum führe« kann, als seien Himmel, Erde, Sonne i und Tora förmliche göttliche < Wesen, die den falschen Eid rächen, wie es weiland das.HeidenthM sich da^ kl: -NIN^ ^1^1 7NN ,N^ d^l.^^.ll'vp. 1V^2V^> — Das jüdische Gesetz verbietet zwar auch/nur das profanste Wort zu entweihen, und jeder ungiltige Eid ist even Harümäüch^ eine Sünde, insofern der Schwörende sich vor unnützen Worten in Acht nehmen, sollte, denn 7?VZ)V^ man darf die Sprache, nie entwürdigen ('I'osipkts K); allein die Heiligkeit des Eides, resp. der Benifung auf Gott, ist nur da konstatirt, wo kein materielles Ding dem Gottesbegriff nahe kommt. >? Wenn Göschel S. 47 saqt: „bei der Erde schwuren^auch die Juden", und sich beruft auf Math, 35, 85 (wo es stehtlschwöret nicht beim Himmel, denn er ist der Thron Gottes> auch nicht bei der Erde, denn sie ist dessen Fußschemel, nicht bei der Stadt Jerusalem, Henn sie ist die Residenz des Königs, auch nicht bei deinem Haupte) — so hat er wie so viele anderen Komments toren, diese Stelle eben nicht der Wahrheit gemäß kommentirt. In der Wahrheit sind das lauter jüdische Anschauungen, die schon in der Mischna erwähnt sind und die von allen Jude:; als unverbindlich gehalten wurden, weil es Dinge des Schöpfers und nicht göttliche Wesen sind. Wenn ein Jude wollte einen ungiltigen Eid schwören^ schwor er nicht bei Gott, sondern bei einem etwaigeil sinnlich wahrnehmbaren Gegenstande, und et> ipso zerfällt der Eid in Nichts. Weil aber die. Rabbinen nicht - dulden wollten, daß man auch bei solchen Pingen Mnützerwxise sich zu schwören gewöhne, wurde statuirt, daß der bei solchen Dingen Schwörende eine Sünde auf sich lftdch H^ bis er um die betreffende Ne-