Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 9 (1860)
- Issue
- Heft 5 (Mai 1860)
- Date
- 1860-05-01
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 84% known words query
- IRI
…/3129675-3129731-3129737--3135-3130425- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
N^ derZudemid^ 3 i:^ j^OK^eich^ 'tivgeführt . iß. - Em - gedeckter - Penkateuch genügt ^ftrt,) «y, die Gesetzrolle «icht leicht zu Gebote steht; überall abit, und in allen juridischen und politischen Eiden wird der Eid m G^tssaale, pqh yie M der Synagoge abgenommen. Man weiß, HsHt, Bedeutung das Wort „Gott"^ Mt Weihe gesprMU^ ^srqeliten hctt; man Weiß, daß dieses bloße Mortz, ohne ^e Heiligthümer und ohne alle Cere- Wyken, elektrisch genug auf Herz und Geist des gläubigen Judey wirkte um jedes etwaige zeitliche Interesse Äechiszweifel vor der ewigen Wahrheit dieses Wortes m den Hintergrund;u dxängeu; mai^. weiß endlich, daß in dem Bewußtsein der Mgegenwart. Gatteil der specifische Glaube Israels als solcher sich eigent- M^charakenß^ . ... .........._ , /^-AkbnLenS habea allerlei Mdesrequifiten, wie. sie ßch.guchm Äetschiedenen Zeiten verschieden gestaltet haben, mit der eigens Reti^o^'des'Schwörenden gar nichts gemein; die etwaigen Kequ^ nur da, um dem Schwörenden Furcht zmk Angst einzusagen, wie es ^sckri Lekedu 38 ausdrucklich sagt: v^? auch im M. kakka ibi heißt es: Warum bpngt man. das Büch der Tora und aufgeblasene Schläuche vor Ue Schwörenden? imu anzudeuten und;u sagen: siehe, gestern war! dieser Schläuche voll von Adern und Knochen, und heute ist e? dessm leer; ebenso soll sich der Mensch von keiner Hoffnung auf ungerechte Güter, die leicht verschwinden, trügen lassen.?M?1vpd!?O'M^ ,N"O2 N2^) tPv!VV1 ^2 D^UV NIO^I <ZZ)N ES muß den Rabbinen große Anstrengungen gekostet haben, ehe sie bei den juridischen Eiden solcherlei Schreckbilw einzuführen sich entschließen konnten, denn bei allen promissorischen Md Aeugeneiden^ sind solche Symbole nicht nur nicht nöthig, ßynder? sogar oft hindernd und bewirken sogar die Ungiltigkeit deß Zid^s. Wenn Jemand z. B. sagt: ich schwöre bei der Tora, haß hin Fleisch essen werde; oder: ich beschwöre dich bei der Tna^daß du mir wahkeS Zeugniß vov Gericht geben sollst; H«d ich beschwöre euch Zeugen bei dem Himmch hei der Erde, ^-'^ ' ' . ' ^- . ... ^H.eH.-««ksiSer ist ^chMsi^^G^^^ .-^..i 2^' "