Mannheim
Compact Memory

Der israelitische Volkslehrer · 1860-04-01 · Heft 4 (April 1860) · page 37

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
9 (1860)
Issue
Heft 4 (April 1860)
Date
1860-04-01
Page
– (sequence 37)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
92% known words query
IRI
…/3129675-3129731-3129736--3123-3130412
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Igt .?? N>5^-Mu«dsch<m^ 7-,I5i Fremde ^Machten und sieht ihre Religion als den Grunds!tzes Mner Constitution, zuwider laufend an; besonders aber sehen Wir die Juden nirgend sich nützlich machen, nirgends im Schweiß ihreS Angesichts ihr Feld bauen, und ihr Bürgereid bleibt immer thrM besondern Religionseid untergeordnet, zeichnen Ae^/stch durch ihren besonderen Sabbath» ihre besondere Lebensart/aüS, und würden uns ihrer Religion zufolge nie Soldaten ^rq können. Dagegen will er nicht, wie die alten Regienmgen, unmenschlich gegen sie sein , sondern alle.besondere Be, fchwerden der Juden aufheben, übrigens aber auf die Heiligkeit!! dN! Constitution begründet, zur Tagesordnung gehen. k Merz will die Juden in diesem unruhigen Zeitpunkte nicht alsuBürger annehmen; er erkennt wohl die Juden als Men-?s schetl,n aber fordert, daß sie sich auch als Menschen aufführen, t uttdi WstdaSn .will er sie annehmen: besonders aber wunvm er sich über Hudern. der so sehr seine Meinung geändert habe;! mansche wohl, daß er ein Apotheker war und die Mischung Ver Pplver und Kräuter verstehe. — (Man ruft zur Ordnung.) x i Er will erst dem Volk gute Gesetze machen, und also nicht dem.allgemeinen Vollswillen zuwider die Juden annehmen! Cr L stimmt daher in Gottes Namen (so!!) zur Tagesordnung. Die VÄtere BeraLhung wird vertagt. -! ^un^? : . Vortfetzung folgt.) Ns? l-.^ - ^/ ' - - .. ' . u . u - 23. R u u d schau. ^1'- 5'' ' ' ' - , . ' - . -N-VM hl . —- ..---^ ' n - Frankfurt a. M. — Ginweihuagspredigteu- — Sonst de? a Dies. Bl. getroffenen Einrichtung folgend, meine Predigten in Homilet. Dalagen zu geben, habe ich die oben genannten, um die Aufmerksamkeit ikrehrk -Lesers ihnen mehr zuzuwenden, in'5 Hauptblatt aufgenommen. Ä» muß mir nämlich darum zu thun sein, die öffentliche Meinung in Betreff Vitsee Reden/die hier eine verschiedene Beurtheiluvg hervorgerufen habe», ickfzuklSren. Ich spreche mich daher hierüber frei und unumwunden aus. wie ich es gewohnt bin. Man hat geglaubt, daß die erste derselben das Gemälde des Mittelalters zu düster hingestM und dadurch der freudigen Stimmung edles solchen Festes Eintrag gethan habe. Namentlich aber hat man es getadelt, daß Solches im Beisein vieler Nichtisraeliten geschehen sei. Man IM «wartet, ich werde an diesem bedeutungsvollen Abende, gerade im Beisein so vieler hochachtbarer Christen, eine jener Reden halten, wie ich selche schon zaM gehalten habe, eine Rede, die sich auf den Höhen des reinen Menscheuth-as bewegte, die zeigte, daß das Judenthum in seinen Kerngeioten allumfassende!

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.