Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 9 (1860)
- Issue
- Heft 4 (April 1860)
- Date
- 1860-04-01
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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utt::77j> L Das Fest der Ennammg. " lzAZ hebräischen Sprache, so dmket an Vater Israel und was sttne Söhne im erhabenen „Schema" ihm gelobt haben. Höret lhr hier wehmutsvollen Klang , der sich durch die Melodien der Synagoge Met, so erinnert euch der Schmerzen Israels, und Venn die hebräischen Gesänge euer Gemüth fteudig erheben, so fühlet hohe Verehrung vor dem gottvertrauenden Sinn eurer Väter, die mitten im Drucke stets ein sangfrohes Herz behielten, ihren Gottesdienst durch das ganze Festjahr. hin melodisch ausbaüeten, so daß wo ein Jude ging, die fingende Synagoge nckenVibm herging. Möge auch dieses Gotteshaus mit allen seinen erhabenen Manzen aus einer glaubensstarken Vergangenheit euch begleiten wch eine irdischgesinnte Gegenwart in eine heilige Zukunft hinein! Möge von demselben in Erfüllung gehen, was der Prophet Haggai (2, 9) über den neu gegründeten Tempel sprach: N'2N N'N' „Größer wird sein die Herrlichkeit dieses letz- ^?551N?v NM tern Hauses als die des erstem, spricht der Nj)v21 "7t Herr der Heerschaare», uvd au diesem - Orte . 7NN will ich Frieden stisten!" - ' »ScllowmlSedowm!- — Frieden— Frieden! 7-7Dieses HauS ist nicht zureichend, um die game Gemeinde zu fassen, auch ist unsere Gemeinde, sowie andere Religionsgememden der Etadt, groß genug, um an verschiedenen Stätten in zahlreicher Fülle Gott m verehren. Aber einig wollen wir bleiben; Frieden vollen wir halten. „Wir sind ja alle Kinder EineS Mannes" NM ^,8 '22 an dem Sterbelager unseres Vaters Jakob standen wir im Geiste alle und riefen das Sekemal Und wenn es nun im Gotteshäuse.laut und mächtig ertönt, anzuschüren unfern Eifer für Gottes heilige Lehre, daß Jeder auch von uns wie unsere Väter, »moZe? nepkesok», sein Leben ^opfern fähig wäre nrwQN V1"is> für die Hei-' liMg des einzigen Gottes-NamenS, so soll das darauf folgende leise gesprochene: n)N 0^,^ INI^O niliI „gelobt sei fem heiliger Name in alle Ewigkeit? uns eine. Mahnung sein, daß wir stille — ruhig — friedfertig werden, fühlend, daß wir M seien in Gott — einander duldend und liebend auch bei verschiedenen religiösen Ansichten — auf daß wir, die wir von der Unduldsamkeit so viel erdulden mußten, nicht unduldsam und lieblos Werden gegen einander selbst, in einer Zeit, wo Duldsamkeit Liebe und Recht und Freiheit uns von außen so reichlich gewerden! — . , . O möge eS also kommen! — Möge dieses Haus, mit seinem, «us dem alten Urgründe gegründeten, aber auch dm Ansprüchen