Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 9 (1860)
- Issue
- Heft 4 (April 1860)
- Date
- 1860-04-01
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Mj KestHredlM W bÄ ^KuMÄt-TLtweihuÄz. Eitl ^euWWeiö iächckte^M MgM ihn ehrfurchtsvoll; gegen jede schlimme Einwirkung dttAußenweS geschmnie Töchter stechten Rosen der Annmth in den Dornenkranz f^iM Leiden tind er wußte sich geliebt; und wo reine Nebe Wälteh dä walket höhere Freude! Und den Mann überkam/ et'wüßte nicht wie! der Geist der Freude; sein gedrücktes Her; tichtete M attf; und wie er seine ehrwürdigen Locken wieder ordnete/ivetche tier Hohn ihm Zerzaust hatte, so war er wieder Patriarch seines in Gott geordneten Hauses! — Und er ward heiter; er scherzte, er lachte — das vermochte , die Liebe; das bewirkte das Gottverttauen! — ' Unb trenn du erst kamst, heiliger Sabbüth, den wir m hieser Stunde begrüßen — welchen Segen, welches Glück brachtest du in die Wohnungen der Verfolgten! Jeden Sabbath feierten sie ddn Auszug aus Aegypten und den Einzug in e!n Land höhn^VeM die Milch floß, welche daS Gift de? Feindschaft unschädlich machte, und der Honig, welcher die Wm?- M des Hasses HMe. Ihr gemüthvollen SabbathvorabeNie, wie viel Heiterkeit und Freude habt ihr verbreitet in den w leuchteten' Wohnungen Israels, wenn um greise Eltern glücklich öereMchte Rinder und bW^ Enkel saßen, und Alles Liebe und Alle§ heiligen Frieden athmete! — Dann kamen die Feste KS Hdrrii^ mit ihrer erquicklichen Freude — mit ihren großen Erinnirlmgeui an GoMs wundervolle Rettungen, und welch eine Fülle heitirfteri Lebens gössen sie über die Familien und in dieHerzm chts! Auch rhr^ theure Glaubens- und- Zeitgenossen, feiert Feste, habt „Soinim wdim", gute Tage, und Gott in seiner Gnade hat euch Vermögen gegeben, recht viele Genossen bei euern häusliches Festlichkeiten zu sehen. Aber welch unendlicher Unterschied ist zwischen der heiligen Fest-Freude eurer Väter und den gewöhnliche» Festen ihrer Kinder! Zunächst fallen unsere höheren, religiösen Feste alle in die schöne Zeit des Jahres, in Frühling, Somwer und Herbst, wo die ganze Natur und alle Menschen, Am wie Reich sich mit uns steuen; die weltlichen Feste aber werden Zumeist im Winter gefeiert, wo die Natur trauert, und mit ihr Taufende von Unglücklichen, denen es am Nötigsten mangelt. O wle schmerzlich muß und soll da fühlenden Menschen der Gedankfallen: während wir hier tanken und singen und ein Lichtmeer dtt Freude über uns seine heiteren Strahlen ausgießet, sitzen Hünderte in Hunger Und Kummer, in Roth und Mangel, in Zrsß «ind Schauer, und die finstern Fluchen des Abgrundes öffnen fi4 höt ihnen, sie in VetMeiflung hinabzüziehen, wenn Gott sie Hielte,-an welchem sie hangen in ihrem Unglücke, wäbrend die undankbaren Kinder MückeS ihk fo oft vergessenl O «eis