Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 9 (1860)
- Issue
- Heft 3 (März 1860)
- Date
- 1860-03-01
- Page
- – (sequence 29)
- Language
- German
- Belongs to
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I6S DK Ätchkmg det heit^m?adL Synagogen beweisen, weil die Häuptcasuiste^ nur schlechtweq sich äußem: „Wir, die wir kach Westen liegen, wenn wir uns beim Gebete nach Osten wenden, so richten wir uns gegen Jerssalem.^ (Siehe Rosch und Tur zur Stelle.) Dazu kommt noch, daß viele ^morsim (an der angeführten Stelle Kaba katkra) der Meinung sind, wir können uns nach alten Richtungen hin beim Gebete wenden, weil die Gottheit überall ist; einer sogar Westen, ein anderer Norden und wieder ein anderer Süden vorzieht. — Der a^ Herr Moses Levy In Merzig — in diesen Blättern schon rühmlichst erwähnt,— dem ich diese meine Ansicht mittheilte und ihn um die seinige bat, stimmte mir ganz bei. Er verwies noch auf die Rechtsgutachten des N'htt und M die auch behaupten, daß es SynagoM gäbe, in welchen die heilige Lade nicht südöstlich, nach der Zeichnung des Lebusch, gerichtet sind. Er ist auch der Ansicht, daß. nach den Poskim, es nur darauf ankömmt, daß die heilige Lade sich nach Osten richte und zwar etwas seitwärts, aber nicht zu weit ab von Osten, so, daß Jeder beimAus- und Eingehen sich leicht überzeugt, daß sie nach Osten hin gerichtet ist. Alsdann darf sie auch nordöstlich sein. Nur darf mau es nicht zu sehr erleichtern, um die Richtung ganz zu ändern, wodurch die Halacha und die Verordnung der Alten eingerissen und umgestoßen würden. V Die neue Synagoge zu Aach wird nun, auf diese Entscheidung hin, in nordöstlicher Richtung gebaut und wird sie in der That ein Musterbau für kleinere Gemeinden werden. . jEs möchten nun Gemeinden und Rabbiner bei. Neubauten hierauf Rücksicht nehmen. / ' Trier, im Februar t660. Z. Kah n. -.1 ' - - .. - Rachschrift« Bei dieser Gelegenheit ersuche ich meine Herren College», Ihre Ansicht über meine Abbandlung, die thierische Erstgeburt (?7N2 1122) betreffend, gefälligst in diesen Blättern iußera zu wollen, da seit der Veröffentlichung dieser Abhandlung bereits schon mehrere Falle der Art mir zur Entscheidung vorgelegt wurden, bei welchen ich aber, weil ich noch immer auf die Zustimmung der College wartete, die Fragsteller hiS dahin verttösten mußte. — Mit Recht klagte neulich der Hw auSgeber dieser Blätter über das Schweigen der Amtsbrüder bei solchen und ähnlichen wichtigen Dingen. VZahrl-ch, hinhei ist „Svdtika" S.