Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 9 (1860)
- Issue
- Heft 3 (März 1860)
- Date
- 1860-03-01
- Page
- – (sequence 26)
- Language
- German
- Belongs to
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Sifchtchw ckÄ Mschttt'FnedhHs. ^Hi» Z diesem Gegenständ^' Aber ich follts' d?i! Starke HO aßerzkäubisKen! BsrurtheilS noch Näher kenneü snsttel//Die Fällung det Veri z kauf der Bäume M Beseitigung cllier Ansprüche' an den Friedhof m,d mr Verschönerung und Erweiterung desselben würöe iwat!1 vom Vorstande beschlossen. Aber üls dieser Beschluß jur Ausfühnmg kommen sollte, regte fich weder Hand Usch Fuß. Das Ver-!! dingen und "die Üeberwachüng der Arbeit schob Oket dem Andern i zu, Jeder wollte bei seinem passiven Wesen, ne^N 2'^ bleiben- - und so blieb, m meinem größten Bedanern, wieder Alles still j wie zuvor, obgleich jeder neue Sttrbefall das Bedürfniß M Ab-! Wfe gedachter Mißstande immer dringender berausstellt^ Und siehe da, wider alles Erwarten und Vermuthen, kam? Hülst vom Himmel. O'XpN Nt^l N^N Nd^ ^55Nl ll^d; ^Sni- Das „Ganzöpfer" war das Vorurtheil und die „HoNstücke" n waren unsere Bäume im Friedhofe. — Es war an einem^schömn 1 Sommertage des Jahres fI867), als ein Bauer mm Süldt- U tbore berein eilte, mit dem Rufe: „Es brennt im Walde!" „In U welchem Walde?" „Im Bauwalde!" „Wo im Bauwalde?" „Im Zudenfriedhofe!" Wir ^ogen in Schaaren;ur Stelle — da stand die schönste Eiche in vollen Flammen, von Manneshöhe an bis; mm Wipfel. Die nächste Eiche war schon glühend heiß und stand in Gefahr, von den leckenden Zungen der Nachbarin alsbald erfaßt zu werden; ein gleiches Schicksal drohte dann der dritten, vierten u. s. w. Da galt kein Zaudern und Zögern: Wasser war nicht zur Stelle, konnte auch wenig helfen — es mußte merk Raum geschafft werden, wollten wir das Feuer nicht 1 um sich greifen und unsere Tobten;u Asche verglühen seben. - Aerte und Beile waren schnell herbei geschafft, unter doppelt! beißer Arbeit lag die Zweite Eiche in!0 Minuten m unseren j Nßen und hatte, zum Erstaunen Aller, auch nickt den geringsten; Schaden im Fallm angerichtet — nur der früher so mächtige „^iekvsek" lag zerschmettert unter ihr. Nach drei Monaten Z waren l 6 Eichen auf dem Stocke versteigert, unter der Bedingung dieselben nur unter unserer Aufsicht mit den von uns für nöthig - erachteten Vorkehrungen" zur Schonung der Gräber und der Grabsteine fällen?u dürfen. Der Erlös war 330 ff. Neber die Entstehung des Brande» feblt bis beute noch jede Spur. Die städtische Commune erbob nun auch keinen Einwand mehr gegen' j diesen Verkauf, der oben erwähnte Prsttßkrämer, der uns um j keinen Preis das ihm gehörende, angrämende Land überlasten l bätte, war unterdessen äuch zu den Vätern heimgegangen, und so z konnte die Gemeinde, in der jetzt die frühere Schlaffheit ,um löbkchen Eifer umgeschlagen war, von dessen Erben einen ganzen Güttel Landes um dm Friedhof zu anständigem Preise aquirtten.