Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 9 (1860)
- Issue
- Heft 3 (März 1860)
- Date
- 1860-03-01
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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AH!T .5 n'.'NfM'Ti Zeiche» dar Gegemvart.? ^'1 'b-'n l n:, i is-!k ' <! - uls. .k?)?.!nükl'-, -M-Mcheu der Gegenwart.? ' ' . kz.-: ' - ' r-.'. . ' /tt'>5f /.^chm/M FfltßermK..— Seichen des Uchtes, . 5-ti!'!-sf.:t/ t. ^BoR vr. S. L. Li-thodo'm." 'tt'u ^i^j,' 5''s> n) ^'k- ' ' ' '--'-l^ u : l! il ü 5 -!7 7 : ^-- DäS.iS d^Kw'gLr GotteSl^odllD'vQ. tt'-^ .ssv^-'tt - (Schluß^ - ' . ' ..^ f^v!.^^.^ - .^nu^^^ 'des Lichtes..'/ . „Heil, heiliges Licht, du Himmelssproß!" begrüßte MUton, nachdem er die Finsternisse der Hölle in feiner Phantafie durchstreift Halle, und wieder zum Sonnenstrahle emporgetaucht war, den belebenden Quell alles Seins. Ilsil, Kol? lLSdt! ruf: tr im Anfang des Gesanges III. seines verlorenen Paradieses. Und dennoch hatte der hohe Sänger nur das Licht der Körperweit zu begrüßen; wie soll ich nun meine Scclcnfreude, meinen Tun! gegen den Vater allen Lichtes ausdrücken, daß er mich durch einen Schimmer des höheren Lichtes der Geisteswelt erquickt hat! Wir habmias'prophetische Wort der messianischen Zukunft, haben ihm geglaubt und vertraut, und erblicken seinen fernen Morgenstrah! aus einer Gegend des Horizontes, woher wir ihn nicht vermuthet haben! n Wir haben kei^ und kein wohlthätigeres Zeichen des Lichtes, des aufdämmernden jungen Tages erblickt, als den Lichtblick krnest ttensn's, des ilebersetzerS des Buches Hiob, in seiner Einleitung zu demselben, aus welcher er selbst im „Journal des Debats" einen ausreichenden Auszug mitgetheilt hat, den ich in wortgetreuer .Übersetzung wieder geben will. Er lautet also: „Das Buch Hiob enthält den Ausdruck der unheilbaren Verwirrung, die sich der Gewissen in einer Epoche bemächtigt, da die alte patriarchalische Theorie, einzig auf die Verheißungen des irdischen Lebcns beschränkt, unzureichend wurde. Der Verfasser sieht die Schwäche dieser Theorie; er empört sich mit vollem Rechte gegen die schreienden Ungerechtigkeiten, die eine oberflächliche Ausdeutung der Befehle der Vorsehung mit sich führt? allein er findet keinen Ausweg im geschlossenen Kreise, aus welchem der Mensck nur durch einen kühnen Anspruch an die Zukunft heraus kann. Seine Anstrengung, das alte Vorurtheil seiner Race;u zerstören, bleibt machtlos-, man aeräth nur in unauflösliche Widersprüche. Einige Verfasser behalten Lehre, gezwungen durch die Macht der Thatsache, gestehen, der Mensch werde nicht immer wahrend seines Erdenlebens gestraft; aber sie behaupten, seine