Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 9 (1860)
- Issue
- Heft 3 (März 1860)
- Date
- 1860-03-01
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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«ach dem Ritus der neuen HauptsynagoLe in Frankfurt a. M. K5 wir bei aller Treue, womit wir dem Geiste des Originals ,ü folgen bemüht waren, eine höhere deutsche Ausdruckweise anstrebten, ist ganz neu. Bei den einleitenden Morgengebeten und den pesuks «Ie8imrs fNr. 66—95.)haben wir, uns gefälligst mitgetheilte, schätzbare Arbeiten von den Herren I. Auerbach und Rabbiner Süskind mit Auswahl benützt und sagen wir diesen geehrten Herren hiermit öffentlich unsern Dank. — Aus dem Mannheimer Gebetbuche ist Vieles, wie z. B. die metrische Nebersetzung der llosekancut,) mehrere Psalmen u. A. wieder herüber genommen worden, was wir s. Z unserem verdienstvollen Freunde, Herrn Rabbiner Präger, gerne überlassen haben. In der Anlage unseres Buches bat uns das treffliche Mannheimer Gebetbuch viele Dienste geleistet. Es würde unS gan; besonders freuen, wenn dieser Umstand früher oder später zu einer Einigung unserer beiden Gemeinden im Cultus führen sollte. Wenn andere Gemeinden fich entschließen, unser Gebetbuch einzuführen, so wird die hiefige Gemeinde-^crwaltunff, die außer der guten Sache zu dienen, keinerlei Nutzen dabei sucht, gewiß gerne die betreffende Arnahl von Büchern m einem die Einführung erleichternden Preise abgeben. Dieselben können auch einzeln durch Buchhändler Lazarus Adler dahier. sowie durch die Verlagshandlung dieser Zeitschrist belogen werden. Es werden diesem ersten Bande mit der Hilfe Gottes noch Mi Bände folgen, wovon der nächste die Gebete für Neujahr und Versöhnungstag umfaßt, den wir Anfangs Elul Witte August) vollendet zu sehen hoffen, und der letzte die Gebete für Werktage, Halbfeste und insbesondere für die h ä us l i ch e A n d a ch t enthalten wird, und den wir im nächsten Jahre um diese Zeit auszugeben gedenken. Möge Gott dazu Kraft und Segen verleihen. Frankfurt a. M., am Purim-Feste 5620. (8. März 1860.) Leopold Stein, Rabbmer.