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Der israelitische Volkslehrer · 1860-02-01 · Heft 2 (Februar 1860) · page 26

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
9 (1860)
Issue
Heft 2 (Februar 1860)
Date
1860-02-01
Page
– (sequence 26)
Language
German
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Zeichen der Hegenwart. 66 Kr Sllavem auer! diese Gewalt der Schadenstifterrderr ist von Gott.^ Nun, Herr Graf? Wiederholm :Sie. noch! ihre Behauptung von oben? Kann einzig und allein) die Kirche, welche die Ehre hat, Sie zu ihren Mitgliedern zw zählen, nur Männer wie^Las Casas und Pierre Cl aver, solche Ideale der Menschenliebe und Aufopferung, erzeugen? -! - Nun noch ein Paar Worte ganz unter vier Augen! Ich Me es sehr natürlich, daß Sie für Ihre Kirche schwärmen und ihr! jede StlMlenkrone aufs Haup^ zu drücken wünschen; aber Sie wollen das ja nicht a tont prix, sondern nur ä prix Lxs der Wahrheit! Wohlan denn! Haben Sie den Muth, Ihrer Kirchenmarime „Lxtra eeclesiAm ^uNa saZus!" mit der Kraft, mit der . Opftrhereitschaft entgegen zu treten, mit.welcher einst, der Gründer von Netvport, der Hauptstadt Rhod-islands inNord- ^m^rlka, .vor mehr als zwei Jahrhunderten, wie Roger ^MiiÄMZrWien Presbytamern^gegenüber entgegengetreten ist? Hier ist Insel Rhod'us, hiex springen Sie, Herr Graf, wenn Sie Pen rechM animalische Courage haben,, die auch de; ^tapfere Gallus^ unser Haushahn hat! Treten Sie auf, - Herr Maf, und erklären. Sie jenen Satz für eine Anmaßung; erklären Sie sich für die Gleichberechtigung jeder Confession! Predigen Sie in Rom die Lehre Roger's, dies er mit Lebensgefahr unter seinen Rundköpfen in Amerika gepredigt Md^ durchgesetzt hat; erklären Sie das Verfahren gegen den Juden Mortara für ein qualificirtes Verbrechen; dc^.m will ich Ihnen glauben, daß es Ihnen mit Ihren Anklagen des Veuillot und des Jesuiten ernst ist! Doch nein! Ich will Ihnen nicht zu Großes anmuthen! Ich habe schon zu viel gefordert; Es könnte ja fast scheinen, als wenn ich> trotz des Verbotes m einer Kirche (der Synagoge), ein Proselytenmacher wäre, oder Sie gar für die Secte des edlen R. Williams und für das Princip der höhereu Duldung, d. i-der Gegenseitigkeit des Rechts zu eristiren und ju lehren, gewinnen wollte! Solchem Wahnsinne gebe ich mich uicht hin! Ich bin ein alter Aristoteliker und halte an seineu logischen Gmndsätzeu sest; B. 0v ^o'^ov Ss? ^' s^erv, «XXo! »«u sv alsiop ^ov ^ev'Sov;. ^Man muß nicht alleindas Wahre aussprechen, sondern auch die Ursache des Falschen). Das ginge nun wohl, geht aber nicht! Also genug Ks Guten! Rufen Sie also nicht: „kxtr» sve!e8isW etLam s^las!" Wenigstens nicht auf meine Verantwortung! Ich bürge t.ur nichts! Ich wollte auch nur Gerechtigkeit gegen die Ketzer üben lehrm, deren Parlament Sie ja schon mit so großem Freiumth gepriesen haben. Kehren wir also zu diesen Erzketzern zurück, S

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