Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 9 (1860)
- Issue
- Heft 2 (Februar 1860)
- Date
- 1860-02-01
- Page
- – (sequence 27)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 84% known words query
- IRI
…/3129675-3129731-3129734--3037-3130324- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
HS Zeichens« S^enckark.!A / chcimxKövig Heinrich VM stins tieffwei^MoKAMÄckr^ hat^' die >ste. < indeß .bald genugj durchwachen, um. das erlösend Weltpritteip der .G.ew i ssens- und R etig ron s freihei W ^Geltung Z.u ^bringen. Da lebten. denn mehrere Männer;^ ein zewUer Newton, Milton, Tillotson u..A.>uwelche dieser Staqtsmarime der Toleranz das Wort redeten und ste -auf alle ReligipMetten^ selbst auf . ausgedehnt wissen wollten, nur auf eine, einzige nicht, die;nämlich, deren Grundprincip eben die Unduldsamkeit ist> weil sie ganz richtig schließen : „Wer die ausgesprochene Unduldsamkeit duldet, dex ist selbst unduldsam"; wir aber lehren Duldung und wollen ste. üben. Rathen Sie einmal, welche sie meinten? Ja> wenn's der Herr Graf nur wird durchsetzm können! Ich habe meine Gründe, daran sehr zn zweifeln Seine Genossen tufen ja: POLSUM US! und Mr» pvsss vemo vdttxatue. Ich glaube fest an das: Non xossuwu^ feinet höchsten, geistlichen Behörde, die nichts weniger hat, als eine freie Hand. Das Prineip, das wir wiederholt ausgesprochen haben, Has Doguia: „Lxtrs eeelesiam v«l^a ssZus^ ist fein rmd d^r Seinen Fatum, ist die -iivs vHee88itss^ der' gleich, die, «ach der Vorstellung deS Älterthums, Menschen, Heroen und selbst Götter gebunden hielt. — >! ' - tt^-? ^.'7-- 7^!^:^/' ^. I'^ ..N:^ . ^Hat nicht mich zum Manne geschmiedet . , »1,-5 / Kje 'aÜmächtige Zelt und das ewige Schicksal . ^/ . . - Meine Herren und deine!" .. u^: rustPrometheus gegen den Olymp. Setzen wir statt: Schick'- sal der Alten, das Dogrra der ZKodernen, so haben wir das Gleiche auf etwas andre'Weise. Wie ließe es sich sonst denken, daß' ein Mann auf dem höchsten Throne der europäischen Welt, auf Petri Stuhl, ein Mann der höchsten Gerechtigkeit und aufrichtigsten Menschmliebe, ein, einem armen' wehrlosen Manne, einem Juden/ geraubtes Knäblein> trotz alles BittenS und Flehens der'trostlosen Eltern, ihnen vorentMte und der, fich fürdie Sache derwettvenden Diplontätie, erklärte : Noa possumus! Es iß uns nichd möglich, das geraubte Kind, das getaust ist, dem Dater znrüchugeden. Hören Sie es, Herr Graf: „nicht möglich". UnS bindet unsere Heilige ^Verpflichtung, unser Dogma, ^vermöge dessen^ das Kind des Juden^ gleich ihm^ wie alles,! was qvm Ketzeuhume gehört, der ewigen Verdammnis dem unauslöschlichen Höllenfeuer^ ausgesetzt, dem Reiche des Teufels verfallen itzjMas kanw der Graf dagegen noch erinnern, so lang er is ' der Kirche lebt? Wie kann er noch. folgmden Satz, aus seine« ivcnmmirten Artikel vertteten: . i.^ uuui;