Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 1 (1851)
- Issue
- Heft 2 (Februar 1851)
- Date
- 1851-02-01
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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«hre »nd Kriedm. Zg Gott zollest, die gibt er im Stillen dir wieder, und m Andacht Hort es deine Seele, wie Gott, ihr bester Freund, in ihre geheiligte Stätte hinein spricht: „ich will erfüllen dieses Haus mit Ehre!- — Und jeder Sieg, welchen du über dich und deine sinnliche Natur davon trägst , daß du, Geist aus Gott, den Herrn der Welt zum Herrn auch einsetzest in dir selbst, daß der Geist meistere und heilige und verkläre das irdische Wesen — das ist wahre Gottesverehrung! dadurch erhebest du Gott, wenn du dich selbst erhebst; dadurch bauest du deinen Körper die Wohnung aus Lehm und Staub, zu einem Tempel des Unendlichen aus, und zwischen den Cherubim deines aufwärts strebenden Geistes wird die Stimme vernommen: „ich will erfüllen dieses Haus mit Ehre!" — Und jeder Triumph, welchen du dem Guten, Schönen und Wahren in der Menschheit bereiten hilfst, indem du mitwirkest, daß die Sache Gottes, das ist die Sache der Wahrheit und des Lichtes, zum Siege gelange, daß die Herrschaft Gottes, das ist die Herrschaft des Rechts und der Gerechtigkeit, sich mehr und mehr ausbreite auf Erden — das ist wahre Gottesverehrung! " NUZN^ÄI so wird die Ehre Gottes offenbar (Jes. 40, 5); so wird an jenem dritten Tempel gebaut, der aus dem Reiche des Geistes sich niederlassen wird in größerer Herrlichkeit, als die aller früheren Tempel; das ist der messianische Gottesbau, in welchem die Ehre aller Völker wohnet; 5521 in welchen einziehen wird der König der Ehren (Ps. 24, 9); über welchen der Herr der Heerschaaren sprechen wird! „ich will erfüll en dieses Haus mit Ehre!" — ^*!dtN 1?Q^ " N'M Un d der Ewige wird dann König sein über die ganzeErde! Seine Herrschaft wird sich ausbreiten über die Welt, seine Herrschaft wird durchdringen und heiligen die ganze Menschheit! Das ist die Theokratie (Gottesherrschaft), wie sie zu Heil und Segen sich neugestalten wird in den verheißenen Tagen. Nicht jene Theokratie der Vergangenheit, mit ihrem blutigen Opferwerk, ihren vergoldeten Priestergewäudern, ihrem äußerlichen Schaugepränge, wie eS Gott für die Kindheit des Menschengeschlechts nöchwendig fand, jene