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Der israelitische Volkslehrer · 1860-01-01 · Heft 1 (Januar 1860) · page 29

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
9 (1860)
Issue
Heft 1 (Januar 1860)
Date
1860-01-01
Page
– (sequence 29)
Language
German
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i Schylvachrichta». „Kenn" (Aegypten) sich veranlaßt finden, die von ihm in AuS. ficht gestellte Fortsetzung seiner Mittheilungen über diesen Gegenstand recht bald zu verwtrkli^ Süskind. Schülnachrichtem 1' Sur Zchulfrage. ÄilS Rhe^ Sie haben, hochverehrtester Herr Makteur, durch Ihr gütiges Wirken für einen kranken Collekien Hch abermals die Lehrerwelt zu innigem Danke verpflichtet. Niemanden mehr als ich, der ich ja persönlich in geistiger und Merieller so Vieles Ihrer Theilnahme verdanke, vermag Ihnen diese hochachtungsvollste Erkenntlichkeit in vol» lttem Maße zu zollen. Umsoweniger werden Sie es mir verargen — und hat es ja hierauf eigentlich auch gar keine Be« ziehung, da fa dem momentanen Bedürfniß nicht in anderer Weife zu begegnen war — wenn ich hier das Geständniß ausspreche,- daß mich dieses Factum aufs Innigste betrübte, in niederdrückendster Weise auf mich und gewiß auf noch viele andere meiner Collegen wirkte. Sahen wir nicht das ganze Lehrerlebeu in einem düstern Bilde gezeichnet? Mein Gott, dachte ich, wie schmerzlich ist es doch, einem Stande anzugehören, der seinem erhabenen Berufe nach hoch und geachtet dastehen soll, der dem höchsten Bedürfniß der Gesellschaft Genüge zu. leisten bestimmt ist. dem man die theuersten Lebensgüter, die Kinder, ihr ganzes höheres Glück anvertraut, dem der höchste Einfluß auf die Entwickelung des künftigen Geschlechts nicht ty Abrede gestellt werden kann; der vermöge seiner geistigen Pildung sowie um seines moralischen Einflusses willen, den höheren Gesellschaftsklassen angehören muß. den diese, um diesek heilvollen Einfluß zu heben, als Ihresgleichen betrachten, stch empor heben müssen — wenn ein etwas längeres Unwohlsein diesen Mann, einen Ehrenmann, einen berufstreuen Mann, in der schmerzlichen Ohnmacht erscheinen läßt, nicht mehr für sein Haus sorgen zu können? — Wie, diesem Manne ubergebet Ihr ein Amt, das die höchste Freudigkeit des Wirkens ^fordert, weil ja Freudigkeit die Sonne des KinderlebenS ist; das gesunde Körper- und Geisteskräfte erfordert, da ja diese in der Schule so unbedingt nöthig find, um die anstrengende, aufreibende Wirksamkeit derselben zu ermöglichen, und Ihr reicht ihm nicht so viel, um durch gesunde Kost die

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