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Der israelitische Volkslehrer · 1860-01-01 · Heft 1 (Januar 1860) · page 27

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
9 (1860)
Issue
Heft 1 (Januar 1860)
Date
1860-01-01
Page
– (sequence 27)
Language
German
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5 Kectmßomni 5. ^> Kos-ph? NtchtS-MU'ßte -eitt - ganznettes Sicht und die Beforgniß,' d^aß die mit den vertriebenen Hiksoß in gute»n Einver^ nehmen gewesenen Israeliten sich mit diesen zum Nachtheile Aegyptens vereinigen könnten, wäre dann etwas mehr als ein blas nichtiger Borwand, um damit die beabsichtigte Bedruckung p» motiviren.!; - 'Dieser. Vermuchung steht nun freilich die bisher übliche, aber durchaus noch nicht so fest stehende Annahme entgegen. M-die Zeit der^ Hiksoßherrschaft bereits über 17 Jahrhunderte v-^ Chr. ihre Endschaft erreicht haben sott; doch dürste sie we- »tgstenS geeignet sein^ um d^iran^die Bedeutsamkeit der ägyptotogischen Forschungen für die israelitische Geschichte zu messen. ' s? Mr kommen nun zu der in der Überschrift genannten Schrift Diese bildet, nach dem Vorworte des Herrn Verfassers, einen Theil der von demselben im verflossenen Winter gehalie- Ntn Vorlesungen Äber ägyptische Archäologie und stellt sich die Aufgabe/ die auf dem Gebiete der ägyptischen Merthumskunde durch die neuere Wissenschaft gewonnenen Resultate m volksthüMscher Sprache därzusteM^ so auch in weiteren Kreifm zü verbreittn. Während daher der Verfasser in der ersten Abtheilung den hohen Knlturzustand der Bewohner des alten Aegyptens, der zum Theil schon von der natürlichen Beschaffenheit dieses' auch in geographischer Rückficht so merkwürdigen Landes bedingt ist/schildert, den bedeutenden Einfluß nachzuweisen sucht, den dieses hochgebildete Volk des Alterthums nach allen Seiten hin und bis auf unsere Zeit herab übte und so das Interesse des Lesers für die nähere Kenntniß deS bei diesem Volke herrschenden geistigen Lebens wachgerufen hat, gebt er in der zweiten Abtheilnng zur Darstellung der Glaubenslehrender Aeghpter über, durch welche daS reckte Verstandniß der Glaubenskreise der um das mittelländische Meer wohnenden Völkerschaften Wie sehr unS nun auch die Art und Weise, mit welcher derVerf, seinen Gegenstand behandelt und ausführt, befriedigt, so finden wir uns doch zu einzelnen Ausstellungen veranlaßt, 'kii i Vorerst, müssen wir Anstand nehmen, dem Verfasser bei;u. ^Nmen, wenn derselbe alle in dem Leben der späteren Völker biSu auf unsere Zeit hervortretenden Erscheinungen von den alten Aegyptern, wenn sich bei denselben nur ein Analogen findet, abzuleiten sucht und so unter.Anderem nicht nur eines Verl Hauptsymbole der Freimaurerei — das Pentagramm/ den fünfftrahligen Stern — mit der m den Tempeln Aegyptens häufig vorkommenden ähnlichen symbolischen Zigu? Verbindung fttzt/ sondern auch den Frankfurter

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