Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 9 (1860)
- Issue
- Heft 1 (Januar 1860)
- Date
- 1860-01-01
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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Aeichev her Hegenwart. ^.unh.fteuezsich, daß unser Kirchenfürst keiner jener Gregore ist, ein Papst von Beruf und Gesinnung, sondern vor Allem ein Mensch und kein strenger Kirchenvater, wie jene waren. Doch hat Mes seine Grenze! Der Graf steht hart an derselben; nur noch einschritt und sie ist hinter ihm! Ost schon ist dem Besten die Galle übergetcmfm/^d^echaM Muß ja nicht selten auch her beste, sanfteste Vater wider Willen und mit blutendem Herzen zur Zuchtruthe greifen. Schon hat es leise vom hohen Olympe herqd gedonnert. Herr Veuillot muß das wissen, denn er berichtet, daß der Adve Delacouture, wegen seiner, in verschiedenen Journalen zerstreueten Artikel über die Mortara-Angetegcnheit und namentlich wegen seiner, darüber veröffentlichten Brochüre, von der hohen geistlichen Behörde in Frankreich eine scharfe Verwamung empfangen hat. Haben Sie gehört, Herr Graf? Und dennoch kann ich mir kaum denken, daß er sich von seinem natürlichen, innern, unerleuchteten Menschen, weiter, als Sie/ und zu schärferem Tadel, habe hinreißen lassen. Sie sag?«, als ob's Nichts wäre: ü i- . ooovais» 6v resto, svutüe! 1'ai resxire betest/ »u» joars <Ze wo» enksnee, slors y'rme portion consiäe^sdls eeu«^ ^a! 3'LQtituIaisat les 6e5enseurs <Zv Kautel et äu t^rvnv xoursmvaievt äe!ear reprodstion les Zenereux enfun^ Ze i'//6//c/c/e, iiisurKes eontre la üowmatwn ottsazane, et axplaueiisissie^t sux üesastres ci'/^su?'« et 6e ^/is/io/i/n^/tt', eowme » . mutant ^e üekaites mMZees aux sliismati^lies et a Zss revollltionnaires.*) Halt ein Wenig! Ich will den Herrn. Grafen nur mit einer kleinen Katechisation unterbrechen und ihn dann weiter reden, lassen! Frage: Gibt es außerhalb der katholischen Kirche eine Seligkeit? Antw.: Nein! — Lehrt sie nicht ausdrücklich ihr: cowpeZle intrare, und hat sie daS nicht in ihrer Machtvollkommenheit mit Dragonern üben lassen? Ja!-— Ist etwa auch m der griechisch-katholischen oder in irgend einer andern Kirche, ewiges Heil? — Nein! Oder sindsie nicht Alle, die von der wahren römisch-katholischen Kirche abtrünnig geworden sind, ewig verdammt? Ja! — Wie nun soll man sich, den Abtrünnigen und Ketzern gegenüber, nach dem Vorbilde der Kirche verhalten? — Wie gegen Redellen und Verworfene! — Wie? llnd Sie, als *) .LH kenne übrigens diesen Gifthauch! Ich habe ihn selbst eingealhmet und mit Abscheu ausgestoßen in den Tagen meiner Kindheit, als damals em bedeutender Theil Derjenigen, die fick die Verlheidiger des ÄlrarS und des Thrones nannten, mtt ihrem Tadel die hochherzigen Kinder Griechenlands. gtü.e« die Ottomanische Herrschaft empört hatten, verfolgten und dte Mlßgeschicke von Jpsara und Missolunghi froh begrüßten, als ebenso vleie Unfälle, die SchismatLker und Rev 0 luti 0 näre betroffen." — L. S.