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Der israelitische Volkslehrer · 1858-01-01 · Heft 1 (Januar 1858) · page 34

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
7 (1858)
Issue
Heft 1 (Januar 1858)
Date
1858-01-01
Page
– (sequence 34)
Language
German
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«anbschau. zz her israelitische» Semeinden der Pfalz. Wie leicht vorauszusehen war (warum muß bei den Menschen Thorheit immer vorausgesetzt werden? Red ), mußte dieses vom Hauche des Fortschrittes getragene Reglement (dieser Hauch ist ziemlich schwach! Red.) seine Gegner finden; denn auch bei uns gibt eS noch so manchen Gewohnheitsmenschen, der um keines Preis auch nur ein Bruchtheilchen vom „?wt" abgeben will; dem das „LLenv m«komau", das „dsmms wAäUKW" oder ein, ,ovracQ äoä!" mit seinen KernauSdrucken: VNÄ ,V1N lwöge ihre Brut ausgetilgt werden) u. s. w. als erbauliche Gebete, und ebenso wesentlich und heilig erscheinen, wie „Sonsins" und „rettUs". — Daß aber auch von Seiten Heller denkender Individuen und Gemeindevorstehern (es wäre gut, wenn mehrere dieser Scheinheiligen öffentlich genannt und gezeichnet würden'. Red.) so uolen» 7oI«Q3 einer guten Sache entgegengearbeitet, ja sogar in der „Pfälzer Zeitung" ohne motivirte Grüvde entgegengeschrieben wird, können wir um so weniger billigen, als wir überzeugt find, daß t) unsere ehrwürdigen, von dem besten Streben beseelten Herren Rabb^e^^em^wn^ Verhältnisse NQL^ und dem religiösen Zeitbedürfnisse entsprechend NlktP*?!"P diese Synagogen- und Gebeteordnung einstimmig entworfen und mit nicht geringer Bemühung zur vorläufigen Geltung gebracht haben d?^L5 j*d!1 ^Q^V jNH; daß S) diese Synagogenordnung jedenfalls geeignet sein dürste, wesentlich zur Verherrlichung und Hebung des Gottesdienstes beizutragen, und daß sonach durch dieselbe gewiß des Guten gar Vieles erzielt werden könne, dem blinde Eiferer oder ruhesüchtige Schwächlinge störend, also sündhaft entgegentreten! * Aus Unterfranken (in Bayern), Jan. 18S8. — Sie wundern fich wohl, auch aus hiesiger Gegend einmal eine Nachricht zu empfangen? Sie haben recht. Bei uns geht Alles so still und sicher seinen Weg — nach rückwärts, daß eS wenig Erbauliches zu berichten gibt. Alle religiösen und gemeinheitUchen, selbst Echulverhältnisse — die der Form nach schon lange besser als in vielen andern Ländern geordnet waren — find in die retrograde Bewegung hineingeriffen, und eine winterliche Eiseskälte wird bald alle jüdischen Zustände erstarren machen. Lassen Sie mich zum Beweise dessen, was ich mit innigstem Bedauern eben niedergeschrieben, einen Bericht erstatten aus dem, Frankfurt am nächst«» liegenden bayrischen RabbinatSbezir? Aschaffenburg. —- . > Sie wissen, daß vor etwa 15 Iahren daselbst ein Rabbiner^ Herr R., Reformen, auf religiösem Gebiete, leider manchmal nur in etwas zu rigoroser Weise einführen wollte. Gewalt soll man nie gebrauchen, wo Überzeugung allein Segen bringen kann. Auf dem heiligen Gebiete des religiösen Lebens gibt fie allein Werth; und darum hat Jener fich Feinde zugezogen, selbst bei denen, die seinen sonstige» Aufichten befreundet waren. Sie haben n Ihrem Dezemberhefte —gelegentlich der BeschneidungSftage — geäußert, vm. s

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