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Der israelitische Volkslehrer · 1858-01-01 · Heft 1 (Januar 1858) · page 24

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
7 (1858)
Issue
Heft 1 (Januar 1858)
Date
1858-01-01
Page
– (sequence 24)
Language
German
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IRI
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5Böch»lltstbu«K SS Dazu tomütt lroch der nicht zu übersehende Umstand^ daß gerade die hebräischen Unterrichtsfächer sehr viel dazu beitragen, die iSr. Schule heben und die geistige Entwicklung der isr. Schüler zu fördern. Der Unterricht im Hebräischen, als einer fremden Sprache, der Einblick in die Technik der Bibel in ihrer Ursprache, der erweiterte Bibelunterricht überhaupt, der Unterricht w der iSr. R el i g i o n s g e sch i ch te, alle diese Fächer tragen dazu bei, den geistigen Gesichtskreis der isr. Kinder zu erweitern, ihren Sinn auf höhere Gebiete zu lenken, auch anderweitig ihren Geist für Ideen und Gedanken zugänglich zu machen, die ihnen sonst hätten fremd bleiben müssen und so auch auf die anderen, höheren Nnterrichtsgegenstände fördernd einzuwirken. Es läßt sich also nicht bezweifeln: die israelitische Schule ist eine gehobene, und daS isr. Lesebuch muß diesem Standpunkt Rechnung tragen.- ' in. These: Das isr. Lesebuch entspreche den neuesten pädag ogischen Anforderungen. - . ES kann ein.Buch „in seiner Art" (wie Herr Djesterweg, jedenfalls die erste pädagogische Autorität Deutschlands, bezüglich des Häster'schen sagt) ein sehr gutes sein, ohne als Schulbuch für den bestimmten Zweck, ein praktisch brauchbares zu fein. Ob dies der Fall ist, erlaube man mir zu bemerken, haben aber nur praktische Schulmänner, die das Studium der pädagogischen Wissenschaft zur Lebensaufgabe gemacht haben, und deren Wirken ganz der Schule gewidmet ist, entscheidende Stimme. Die pädagogische Wissenschaft ist längst keine Nebenwissenschaft mehr, daß sie dem in anderem Wissen und in Stand und Beruf höher als die Lehrer gemeinehin Gestellten von selbst oder so leichthin zu Theile würde. Gerade die Pädagogik und ihre Hilfswissenschaften erfordern eine fortlaufende Praxis, ein tieferes Eingehen in die Natur des menschlichen Geistes, der zu entwickelnden Aindesseele, so daß nur die ungeteilte Araftanwendung, die dauernde Begeisterung, und—man entschuldige den Ausdruck — daS Dienen von der Pike auf, die hinlängliche Erfahrung gibt, in so bedeutungsvollen praktischen Fragen ein entscheidendes Urtheil abzügeben. Was hat nundie pädagogische PrariS (und selbstverständlich vorher die Theorie) in Beziehung auf die vorliegende Frage als Norm angenommen??! -; Herr Diesterweg und mit ihm die meisten Pädagogen der Jetztzeit sind der Ansicht, — und diese Ansicht ist ersichtlich in den meisten pädagogischen Schriften jüngeren Datums und aus den in den letzten Jahren erschienenen Lesebüchern,' —7 daß daS Lesehuch sein muß zuvörderst ein Lese - B u

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